Sonderforschungsbereiche

NRW liegt im Wettbewerb um die renommierten SFB auf Spitzenplatz

Die RWTH Aachen gehört zu den NRW-Hochschulen mit den meisten Sonderforschungsbereichen. Das Bild zeigt junge Forschende an der RWTH.
In keinem anderen Bundesland gibt es mehr Sonderforschungsbereiche als in NRW. Besonders erfolgreich im Wettbewerb um die begehrten Mittel sind die Universitäten in Köln, Bonn, Münster und Aachen. (Foto: Peter Winandy/RWTH Aachen)

Nordrhein-Westfalen belegt bei den renommierten Sonderforschungsbereichen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden, im aktuellen Ländervergleich (Stand: 25. November 2016) erneut den ersten Platz: Mit 54 von bundesweit ab Januar 2017 268 Sonderforschungsbereichen sind die Universitäten in NRW führend. Baden-Württemberg liegt mit 50 Sonderforschungsbereichen auf Platz zwei und Bayern mit 38 Projekten an dritter Stelle.

Bei den nordrhein-westfälischen Universitäten sind die Universitäten Köln mit elf, Bonn und Münster mit jeweils acht sowie Aachen mit sechs Sonderforschungsbereichen besonders erfolgreich. In der aktuellen Förderrunde haben die Universität Köln zwei, sowie die Universität Bielefeld, die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen jeweils einen SFB neu eingeworben.

Die Sonderforschungsbereiche in NRW im Einzelnen:

Universität

Zahl der Sonderforschungsbereiche

Köln

11

Bonn

8

Münster

8

Aachen

6

Bochum

4

Dortmund

4

Düsseldorf

4

Duisburg/Essen

4

Bielefeld

2

Paderborn

2

Siegen

1

gesamt

54

Innovativ, interdisziplinär und langfristig

Innovativ, interdisziplinär und langfristig konzipiert: Sonderforschungsbereiche (SFB) ermöglichen Forscherinnen und Forschern unterschiedlicher Hochschuleinrichtungen über ihre jeweiligen Fächer- und Institutsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert zwei Varianten der Sonderforschungsbereiche: Der klassische Sonderforschungsbereich wird von einer Hochschule beantragt und von deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen getragen. Der Sonderforschungsbereich/ Transregio (SFB/ TRR) wird von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam beantragt. Die Förderung ermöglicht eine enge überregionale Kooperation zwischen den Hochschulen und den dort Forschenden sowie eine gemeinsame Nutzung der Ressourcen.

Die Forschungsvorhaben werden von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert.

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