Rückkehrprogramm

Gesucht: hochqualifizierte Nachwuchsforschende aus dem Ausland

Das Bild zeigt eine junge Frau mit Reisepass in der Hand.
Mit dem Rückkehrprogramm will das Wissenschaftsministerium junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Ausland forschen, zur Rückkehr nach NRW bewegen. (Foto: lightpoet / Fotolia.com)

Spannende Projekte, Aufstiegschancen, der Blick über den Tellerrand: Es gibt viele Gründe, warum sich Forschende für eine Karrierestation im Ausland entscheiden. Das Land NRW macht ihnen die Rückkehr anschließend besonders leicht. Schon zwei Jahre nach Abschluss ihrer Promotion können sie an einer NRW-Universität ihrer Wahl ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen – und sich auf diesem Weg für eine unbefristete Professur qualifizieren.

26 vielversprechende junge Forscherinnen und Forscher hat das Wissenschaftsministerium bislang über das Rückkehrprogramm nach NRW geholt. Für jede Nachwuchsgruppe stellt das Land über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zu 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld ist für Personal- und Sachkosten sowie für die Anschaffung größerer Geräte gedacht.

Bedingungen für eine erfolgreiche Bewerbung: Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können mindestens zwei Jahre exzellente wissenschaftliche Arbeit nach ihrer Promotion nachweisen, arbeiten zum Zeitpunkt der Bewerbung seit mindestens einem Jahr im Ausland und hatten zuvor ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht notwendig.

Rückkehrprogramm 2016

Auch 2016 bietet das Land Nordrhein-Westfalen hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Ausland die Chance zum Aufbau und zur Leitung einer selbstständigen Nachwuchsgruppe an einer Universität ihrer Wahl in NRW. Ausgehend von den Zielen der Forschungsstrategie "Fortschritt NRW" werden unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschafts- sowie der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften Nachwuchsforschertalente gesucht, die mit ihren herausragenden Ideen zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit beitragen können.

Die Bewerbungsrunde 2016 startet Ende September/Anfang Oktober mit der Veröffentlichung der Ausschreibung. Mit dem Abschluss des Auswahlverfahrens ist im Mai 2017 zu rechnen.

Folgende Universitäten haben sich in den vergangenen Ausschreibungsrunden am NRW-Rückkehrprogramm beteiligt

  • RWTH Aachen
  • Universität Bielfeld
  • Universität Bochum
  • Rheinische Friedich-Wilhelms-Universität Bonn
  • TU Dortmund
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Universität Duisburg-Essen
  • FernUniversität Hagen
  • Universität zu Köln
  • Deutsche Sporthochschule Köln
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Universität Paderborn
  • Universität Siegen
  • Bergische Universität Wuppertal
  • Private Universität Witten-Herdecke