Forschungsleistung würdigen

Innovationspreis 2015

Das Foto zeigt die Preisträger zusammen mit ihren Laudatoren und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
Die Preisträger des Innovationspreises 2015 sind: Prof. Dr. Robert Schlögl (l.), Prof. Dr. Jürgen Wolf (m.) sowie Dr. Georg Schaumann (3.v.r) und Dr. Stephan Binder (2.v.r.). (Foto: MIWF/Reiner Zensen)

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat bei einer Festveranstaltung am Abend des 29. Februar in Düsseldorf vier exzellente Forscher mit dem NRW-Innovationspreis ausgezeichnet. Über 400 Gäste aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik machten die Preisverleihung in der K 21 Kunstsammlung zu einem glanzvollen Abend. Sehen Sie sich hier Bilder der Veranstaltung an.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung hat den bedeutendsten Forschungspreis des Landes zum siebten Mal ausgelobt. Er wird in den drei Kategorien "Innovation", "Nachwuchs" und "Ehrenpreis" vergeben. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an: Prof. Dr. Jürgen Wolf (Innovation, Universitätsklinikum Köln), Dr. Stephan Binder und Dr. Georg Schaumann (Nachwuchs, Forschungszentrum Jülich) und Prof. Dr. Robert Schlögl (Ehrenpreis, Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, Mülheim an der Ruhr).

Der Innovationspreis ist mit insgesamt 150.000 Euro dotiert und nach dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten die höchstdotierte Auszeichnung dieser Art in Deutschland. Die Preisträgerinnen und Preisträger waren zuvor von einer Jury unter dem Vorsitz des Präsidenten der Deutsche Akademie der Technikwis-senschaften, Prof. Dr. Henning Kagermann, ausgewählt worden. Geehrt wurden sie für exzellente Forschung, die sich sowohl durch gesellschaftliche Relevanz als auch Praxisbezug auszeichnet.

Kategorie Innovation

In der Kategorie "Innovation" werden Menschen und ihre in der Praxis bereits erfolgreichen Ideen prämiert. Im Fokus stehen sowohl technische als auch soziale Innovationen auf den Feldern der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit, die einen Beitrag zu Wohlstand und Wohlergehen der Menschen erwarten lassen. Der Preis kann an eine einzelne Person oder an ein Team verliehen werden.

Kandidatinnen und Kandidaten können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Vorschlagsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsverbände. Zum Zeitpunkt des Vorschlags oder der Bewerbung muss die Einzelperson oder das Kandidatenteam überwiegend in Nordrhein-Westfalen forschen oder arbeiten. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert.

Kategorie Nachwuchs

In der Kategorie "Nachwuchs" sind Arbeiten aller Fachgebiete preiswürdig, die eine besondere Relevanz für zentrale Fragen der Gesellschaft oder einen herausragenden Praxisbezug erkennen lassen. Ausgezeichnet werden promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die zum Zeitpunkt des Vorschlags an einer Hochschule, einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder in der Forschungsabteilung eines Unternehmens in Nordrhein-Westfalen wissenschaftlich arbeiten, ohne bereits eine eigene unbefristete Professur innezuhaben. Die Preisträgerin oder der Preisträger sollte nicht älter als 35 Jahre sein.

Vorschlagsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsverbände. Eigenbewerbungen werden nicht angenommen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.

Kategorie Ehrenpreis

In der Kategorie "Ehrenpreis" wird eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die mit Leidenschaft und Engagement ein Schrittmacher für nachhaltige Veränderungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ist. Benannt wird die Ehrenpreisträgerin oder der Ehrenpreisträger durch die Wissenschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.