Centrum Industrial IT Lemgo

Modellfabrik in Ostwestfalen stellt den Menschen in den Mittelpunkt

Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen in feienr Garderobe mit Bauarbeiterhelmen beim Spatenstich für den Neubau des CIIT.
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (Mitte) mit den Netzwerkpartnerinnen und -Partnern des CIIT Lemgo beim Spatenstich für den Erweiterungsbau. (Foto: CIIT)

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am 20. März 2014 das Centrum Industrial IT (CIIT) auf dem Campus der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo als "Ort des Fortschritts" ausgezeichnet. Anschließend nahm sie am ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau des Centrums teil, der bis Mitte 2015 fertiggestellt sein soll.

Unter dem Dach des Centrums Industrial IT in Lemgo entwickeln Unternehmen der Region gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und des dortigen Fraunhofer-Anwendungszentrums neue IT-basierte Automatisierungslösungen für den Maschinen- und Anlagenbau - Stichwort Industrie 4.0. Herzstück des Centrums ist dabei eine intelligente Fabrik ("smart factory"), in der automatische Diagnoseassistenten eingesetzt und erforscht werden. Diese erkennen beispielsweise frühzeitig den Verschleiß von Anlagen und Materialien und identifizieren selbstständig Fehlerursachen in der Produktion. So soll dem Menschen der Umgang mit den immer komplexeren Anlagen erleichtert werden.

"Wissenschaft und Wirtschaft ziehen an einem Strang"

Ministerin Schulze betonte in ihrem Grußwort insbesondere die transdisziplinäre Zusammenarbeit der zahlreichen Partner unter dem Dach des CIIT. So arbeiten und forschen in Lemgo neben dem Fraunhofer-Institut und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe auch mehrere namhafte Technologieunternehmen. "Wissenschaft und Wirtschaft ziehen hier an einem Strang. Damit stellen Sie sicher, dass Innovationen den Weg aus den Laboren in die Praxis finden", so Schulze. Dies bestätigte auch die Geschäftsstellenleiterin des Centrums, Sybille Hilker: "Im CIIT wird die vielfach geforderte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie tatsächlich gelebt."

Und damit alle Partner auch künftig genügend Platz für ihre Arbeit haben, wird das Centrum jetzt, vier Jahre nach seiner Gründung, auf die doppelte Fläche vergrößert: Direkt neben dem ersten Gebäude entsteht bis Mitte 2015 ein moderner, lichtdurchfluteter Neubau, der ideale Bedingungen und Raum für Ideen und Innovationen bieten soll. Den ersten Spatenstich nahmen am 20. März Wissenschaftsministerin Schulze, Vertreterinnen und Vertreter des CIIT-Netzwerks sowie die Architekten vor.