DLR-Institut für Solarforschung

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am 13. Juli 2011 einen weiteren Ort des Fortschritts ausgezeichnet. Für seine herausragende Forschung im Bereich alternativer Energien erhielt das Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich die Auszeichnung.

Od F DLR
Am zweiten Ort des Fortschritts: Prof. Dr. Robert Pitz-Paal, Prof. Dr. Christiane Vaeßen, Prof. Dr. Ulrich Wagner, Ministerin Svenja Schulze, Ulf Kamburg und Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt (v.l.n.r.).

"Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts sind angetreten, um international zu Schrittmachern für alternative Energiekonzepte auf Basis solarthermischer Kraftwerke zu werden", sagte die Ministerin.

Neues Institut bündelt Solarforschung des DLR

Erst im Juni 2011 wurde das DLR-Institut für Solarforschung in Köln und Jülich gegründet. Mit dem neuen Institut bündelt das DLR seine international renommierte Solarforschung in Nordrhein-Westfalen mit Außenstellen in Stuttgart und Almeria. Dabei stehen in Jülich vornehmlich Großgeräte, die Experimente und Messungen ermöglichen. Im ersten deutschen Solarturm können die Forscherinnen und Forscher erstmals unter realen Bedingungen Komponenten für Solarkraftwerke testen.

Einwicklung von Innovationen bis zur Marktreife

"Wir freuen uns über die Auszeichnung als Ort des Fortschritts für unsere Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der konzentrierenden solarthermischen Kraftwerke", sagte Prof. Dr. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt schon seit 30 Jahren Technologien und Verfahren, die in Solarkraftwerken zum Einsatz kommen. "Mit dem in diesem Jahr gegründeten eigenen DLR-Institut für Solarforschung werden diese Kompetenzen nun gebündelt und weiter ausgebaut. Ziel ist es, Innovationen für effizientere Kraftwerke schnell bis zur Marktreife zu entwickeln", so Wagner weiter.


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