Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft (iSuN)

Ministerin zeichnet Vorreiter im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung aus

Das Bild zeigt die Beteiligten mit der Plakette und der Urkunde, die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze dem iSuN zur Auszeichnung als Ort des Fortschritts überreichte.
Das Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft (iSuN) der FH Münster ist der 31. Ort des Fortschritts in NRW. Bei der Auszeichnung dabei (v.l.n.r.): Prof. Dr. Guido Ritter, Carsten Schröder (Vizepräsident Transfer und Partnerschaften), Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Prof. Dr. Christof Wetter, Prof. Dr. Petra Teitscheid und Prof. Dr. Ursel Wahrburg. (Foto: FH Münster/Pressestelle)

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft (iSuN) der FH Münster als "Ort des Fortschritts" ausgezeichnet. "Am iSuN entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Lösungen für eine gesunde und ressourcenschonende Ernährung. Hier zeigt sich, dass wir alle etwas gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und Rohstoffen tun können", sagte die Ministerin.

Seit 2008 erarbeitet das Institut neue Konzepte für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem. Dabei nimmt es die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick – von der Beschaffung über die Produktion und Vermarktung bis hin zur Wiederverwertung. Fachleute aus Ernährungswissenschaft, Lebensmitteltechnik, Mikrobiologie, Ingenieurwesen, Logistik und Betriebswirtschaft bringen hier gemeinsam neue Ideen auf den Weg. Sie kooperieren dabei eng mit Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen. Projekte wie die Lebensmitteldatenbank, die Klimabäckerei oder das Nachhaltigkeitssiegel helfen den Menschen dabei, Ressourcen zu schonen und gesund zu leben.

Prof. Petra Teitscheid vom iSuN betonte: ”Für das iSuN sind Genussfähigkeit, Wertschätzung und Alltagstauglichkeit der Schlüssel zu einer nachhaltigen Ernährung. Die Menschen wollen weder kompliziert einkaufen, noch lange über Inhaltsstoffe und Verbote nachdenken. Sie wollen Herstellern und Handel vertrauen und einfach genießen. Das ist die große Herausforderung."

Als "Orte des Fortschritts" zeichnen Wissenschaftsministerium und Wirtschaftsministerium Einrichtungen aus, denen es in hervorragender Weise gelingt, im Rahmen ihrer Projekte ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen und Lösungsbeiträge zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu liefern. 121 Orte hatten sich um die Auszeichnung „Ort des Fortschritts 2013/2014“ beworben, 19 wurden ausgewählt. Die Auszeichnung ist Teil der landesweiten Forschungsstrategie "Fortschritt NRW".