Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln

Institut für Wirtschaftspolitik in Köln ist 28. Ort des Fortschritts

Das Bild zeigt die Wissenschaftsministerin und den Direktor des iwp Köln.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zeichnete das Institut für Wirtschaftspolitik in Köln, vertreten durch den Direktor Prof. Achim Wambach, als "Ort des Fortschritts" aus. (Foto: iwp Köln)

Das Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln baut Brücken – zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen und hinein in die Gesellschaft. Deshalb zeichnete Wissenschaftsministerin Svenja Schulze das Institut nun als 28. "Ort des Fortschritts" aus.

Forschung über die eigene Disziplin hinaus

Wo liegt die Balance zwischen wirtschaftspolitischer Vernunft und umweltpolitischer Notwendigkeit in der Energiewende? Wie sieht in einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft ein zukunftsfestes Gesundheitssystem aus? Die Forscherinnen und Forscher des Kölner Instituts greifen diese Fragen auf, und lösen sich dabei von den Grenzen ihrer eigenen Disziplin. Ihre akademische und wirtschaftliche Unabhängigkeit erlaubt es ihnen, nach neuen methodischen Wegen zu suchen, die zu gesellschaftsorientierten Lösungen führen.

Dieser Ansatz sei angesichts der hochkomplexen Fragen der Gegenwart unerlässlich, sagte die Ministerin in ihrer Rede. "Weder technologische noch gesellschaftspolitische noch wirtschaftspolitische Ansätze helfen uns hier isoliert weiter. Nur im Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen kann die Wissenschaft echte Lösungsbeiträge schaffen, die im Leben der Menschen ankommen."

Im Dialog mit der Gesellschaft

Zudem hob die Ministerin den offenen Dialog mit der Gesellschaft hervor. So organisiert das Institut zahlreiche Veranstaltungen, in denen die Forscherinnen und Forscher ihre Ergebnisse zur Diskussion stellen.

Im Rahmen der Forschungsstrategie Fortschritt NRW zeichnet das Wissenschaftsministerium seit 2011 Institutionen als "Orte des Fortschritts" aus, denen es im Rahmen ihrer Aktivitäten hervorragend gelingt, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte zu berücksichtigen und so Lösungsbeiträge zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu liefern. Das Institut für Wirtschaftspolitik in Köln wurde 1950 als unabhängiges wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut gegründet. Derzeit beschäftigen sich zehn Forscherinnen und Forscher mit ordnungspolitischen Fragestellungen und den für eine funktionsfähige Soziale Marktwirtschaft erforderlichen institutionellen Rahmenbedingungen.