Ministerin Schulze zeichnet Zentrum UNIAKTIV an der Uni Duisburg-Essen als Ort des Fortschritts aus

Das Bild zeigt Prof. Isabell van Ackeren, Ministerin Svenja Schulze und Prof. Wolfgang Stark bei der Übergabe der Plakette.
Das Zentrum UNIAKTIV an der Universität Duisburg-Essen ist neuer "Ort des Fortschritts". Stellvertretend für das Team von UNIAKTIV nahmen Frau Professorin Isabell van Ackeren und Herrn Professor Wolfgang Stark die Plakette von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze entgegen. (Foto: Dominic Krause/UNIAKTIV)

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Zentrum UNIAKTIV an der Universität Duisburg-Essen (UDE) als "Ort des Fortschritts" ausgezeichnet. "UNIAKTIV zeigt, dass Hochschulen und gemeinnützige Organisationen zusammen viel bewegen können. Von den gemeinsamen Projekten profitieren alle gleichermaßen – Studierende und Lehrende ebenso wie Bürgerinnen und Bürger", sagte die Ministerin.

UNIAKTIV, das Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung, ist bundesweit Vorreiter bei der Umsetzung des "Service Learning": Die Methode integriert bürgerschaftliches Engagement in die Lehre. Studierende erwerben an der Uni Fachwissen, das sie in gemeinnützigen Einrichtungen praktisch umsetzen  – beispielsweise, wenn sie die Gesundheitsversorgung von Obdachlosen erforschen oder barrierefreie Internetplattformen entwickeln. Seit 2005 hat die UDE gemeinsam mit Partnern rund 400 Projekte auf den Weg gebracht. "Die UDE kommt ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in besonderem Maße nach. Ich wünsche mir, dass viele Hochschulen ihrem Beispiel folgen", sagte die Ministerin.

„Anlässlich der Auszeichnung veranstalten wir eine Tagung, die sehr gut illustriert, wie vielschichtig sich Service Learning in den letzten Jahren weiterentwickelt hat", sagte die Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Isabell van Ackeren. "Die Anerkennung des Ministeriums bestärkt uns darin, diese gesellschaftliche Aufgabe der UDE weiter mit Leben zu füllen.“

Als "Orte des Fortschritts" zeichnen Wissenschaftsministerium und Wirtschaftsministerium Einrichtungen aus, denen es in hervorragender Weise gelingt, im Rahmen ihrer Projekte ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen und Lösungsbeiträge zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu liefern. 121 Orte hatten sich um die Auszeichnung „Ort des Fortschritts 2013/2014“ beworben, 19 wurden ausgewählt. Die Auszeichnung ist Teil der landesweiten Forschungsstrategie "Fortschritt NRW".