Alternative Testmethoden zu Tierversuchen

Forum des Fortschritts am 24. November 2016 in Neuss

Das Publikum auf der Veranstaltung "Forum des Fortschritts"
Das Publikum konnte sich mit seinen Meinungen, Fragen und Anregungen an der Veranstaltung "Forum des Fortschritts: Tierversuche verringern und alternative Testmethoden entwickeln: Wo stehen wir in NRW?" beteiligen. (Foto: MIWF/Jens Grossmann)

Neuartige Medikamente gegen Krebs oder innovative Behandlungsweisen beispielsweise bei Diabetes werden zunächst oftmals an Mäusen, Ratten oder Zebrafischen erforscht. Und auch wenn die Durchführung von Tierversuchen streng geregelt ist und eine schonende Behandlung der Versuchstiere ebenso eine Selbstverständlichkeit ist wie gute Haltungsbedingungen, wird der Ruf nach Alternativen auch aus der Wissenschaft selbst immer lauter.

Welche Möglichkeiten, Grenzen und Alternativen zum Tierversuch in der Forschung gibt es derzeit? Lässt sich dauerhaft das Spannungsverhältnis zwischen umfassendem Tierschutz und der Erforderlichkeit von Tierversuchen im Rahmen von Wissenschaft und Forschung auflösen? Können moderne Computerprogramme die Wirkung von Chemikalien oder Medikamenten genauso gut oder sogar genauer voraussagen?

Wir müssen alles dafür tun, die Zahl der notwendigen Tierversuche so gering wie möglich zu halten. Ich halte es für eine ethische Selbstverständlichkeit, dass wir dort, wo wir es können, auch auf Tierversuche verzichten.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

Den Fragen rund um die Alternativen zu Tierversuchen widmeten sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, der Biowissenschaftler Prof. Dr. Jan Georg Hengstler, die Nachwuchsforscherin Dr. Sophie Helene Richter, die Tierschützerin Dr. Christiane Hohensee, Prof. Dr. Ellen Fritsche vom IUF - Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung und Prof. Dr. René Tolba, Mitglied der Tierschutzkommission im interaktiven Forum des Fortschritts "Tierversuche verringern und alternative Testmethoden entwickeln: Wo stehen wir in NRW?" am 24. November 2016 in Neuss.

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