Mitten im Leben - Lebensqualität im Alter

Das Foto zeigt, über die Zuschauerköpfe hinweg, die Podiumsdiskussionsteilnehmer beim Forum des Fortschritts 'Mitten im Leben - Lebensqualität im Alter' am 24. Juni 2013 im Kölner Mediapark
Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zum Thema Altersforschung beim Forum des Fortschritts 'Mitten im Leben - Lebensqualität im Alter' am 24. Juni 2013. Fotos: Rainer Hotz

Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung steigt stetig. Der angemessene Umgang mit dieser Entwicklung stellt eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit dar. Wie wollen die Menschen im Alter künftig leben? Welche Konzepte erarbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine immer älter und diverser werdende Gesellschaft? Diesen und weiteren Fragen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft beim Forum des Fortschritts "Mitten im Leben - Lebensqualität im Alter" nachgegangen.

2050 wird es mehr über 60-jährige Menschen geben als unter 15-jährige. Unserer Gesellschaft wird sich dadurch deutlich verändern. Und damit auch unsere Ansprüche und Bedürfnisse in allen Lebensbereichen.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze

Wissenschaftliches Know-how in NRW

Aktiv Altern – das wünscht sich wohl jeder Mensch. Zugleich fordert dieser Wunsch Politik, Gesellschaft und Wissenschaft heraus, Lebensqualität zu ermöglichen. Woran arbeitet die Forschung? Ausgewiesene Forscherinnen und Forscher haben einen Einblick in aktuelle Altersforschung gegeben und Szenarien für die Zukunft gezeichnet. Daneben ging es darum, was heute konkret schon getan werden kann, um die Potenziale des Alterns auszuschöpfen.

Gerade NRW verfügt in allen Facetten des Alterns über ein enormes wissenschaftliches Know-how. Ein Beispiel: Das Regionale Innovationsnetzwerk "Gesundes Altern" in Köln. Die thematischen Schwerpunkte des Netzwerks liegen auf den besonderen altersassoziierten Lebensbedarfen – von der Gesundheitsförderung und Prävention über die Gestaltung altersgerechter Lebensbedingungen bis hin zu Produkten und Dienstleistungen.

Lebendiger Austausch

Bei der Lösung des demografischen Wandels sind Perspektiven und Wege gefragt, die über Fächergrenzen hinausgehen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit gesellschaftlich relevanten Gruppen in einen lebendigen Austausch bringen – mit Unternehmen, Kommunen, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Dieses Ziel verfolgte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze mit dem Forum des Fortschritts: Informativ, vielfältig und mit zahlreichen Möglichkeiten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich einzubringen.