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NanoMikro+Werkstoffe.NRW

Als Schlüssel- und Querschnittstechnologien sind Nano- und Mikrotechnologien sowie innovative Werkstoffe aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Erkenntnisse dieser Disziplinen stecken in Laptops und Sonnenmilch ebenso wie in Handykameras oder künstlichen Hüftgelenken. Durch ihr enormes wissenschaftliches und wirtschaftliches Potenzial werden diese Technologien zunehmend zu den zentralen Innovationstreibern.

Zur Förderung innovativer Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Nano- und Mikrotechnologien sowie der Werkstoffforschung rief das Land Nordrhein-Westfalen den Wettbewerb NanoMikro+Werkstoffe.NRW ins Leben. Im ersten Aufruf 2008 war er mit 61 Millionen Euro dotiert und richtete sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Kooperation mit der Wirtschaft. Forschungs-, Entwicklungs- und Netzwerkprojekte sollten Produkt- oder Prozessinnovationen entlang der Wertschöpfungsketten beschleunigen, Technologie- und damit Marktführerschaft sichern bzw. ausbauen und überbetriebliche Kooperationen anstoßen. Gegenstand des Wettbewerbs war auch, die für die Clusterentwicklung in diesem Zukunftsmarkt erforderlichen Basisinfrastrukturen zu schaffen. Landesweit hatten sich 75 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit insgesamt 30 Kooperationsvorhaben an der ersten Ausschreibung des Wettbewerbs beteiligt. Eine Jury unter dem Vorsitz von Professor Dr. Klaus Peter Wittern, Universität Hamburg und Forschungsleiter der Beiersdorf AG Hamburg, hat davon die 15 Gewinnervorhaben ausgewählt.

In der zweiten Runde lag der Themenschwerpunkt auf Zukunftsfelder und neun Anwendungen im Bereich Nano-/Mikrotechnologien und innovative Werkstoffe. Dazu gehören beispielsweise nanotechnologisch entwickelte und optimierte neue Materialien und Werkstoffe sowie Oberflächen, Nano-/Mikrostrukturbearbeitungstechniken oder auch neue Erkenntnisse und Entwicklungen der Photonik und der Mikrooptik. Bis zum Stichtag am 11. Januar 2010 wurden insgesamt 40 Kooperationsvorhaben mit 136 Verbundpartnern eingereicht. Die Jury empfahl davon 20 Vorhaben zur Förderung, wobei das Wettbewerbsbudget von 60 Millionen Euro ausgeschöpft wird.


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