Großgeräte

Für die Finanzierung von Großgeräten gibt es in Nordrhein-Westfalen zwei mögliche Verfahrenswege:

Landesfinanzierte Großgeräte

Das Land fördert den Erwerb von Großgeräten für den Einsatz in Lehre, Forschung und/ oder Krankenversorgung. Dabei müssen die Investitionskosten oberhalb einer sogenannten Bagatellgrenze von 200.000 Euro für Universitäten und Universitätsklinika und 100.000 für Fachhochschulen, Kunst- und Musikhochschulen liegen. Für die Bereitstellung von Investitionsmitteln ist weiterhin eine vorherige Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erforderlich. 

Gemeinschaftsfinanzierte Großgeräte

Auch der Bund beteiligt sich an überregionalen Fördermaßnahmen im Hochschulbereich. Er fördert unter anderem Großgeräte, die überwiegend der Forschung dienen. Die Bagatellgrenze liegt bei 200.000 Euro für Universitäten und Universitätsklinika und bei 100.000 Euro für die Fachhochschulen. In diesen Fällen trägt der Bund die Hälfte der Investitionskosten. Begutachtung und Bereitstellung der Bundesmittel werden von der DFG vorgenommen. 

Für beide Verfahrenswege werden die Anmeldungen beim Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung eingereicht.


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