Förderung von zwei weiteren Forschungsbauten in NRW empfohlen

Neun Forschungsbauten an deutschen Hochschulen sollen in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufgenommen werden – so die Empfehlung des Wissenschaftsrats. „Von den bundesweit neun geförderten Projekten gehen zwei nach NRW. Dies belegt eindrucksvoll den Erfolg unserer Forschungspolitik im Bundesvergleich", freut sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

"Förderungswürdig und finanzierbar"

NRW hatte beim Wissenschaftsrat drei Antragsskizzen eingereicht. Diese zwei wurden als "förderungswürdig und finanzierbar" eingestuft:

  • das Zentrum für synthetische Lebenswissenschaften ZSL der Universität Düsseldorf (geschätzte Gesamtprojektkosten ca. 36 Millionen Euro)
  • das Center for Soft Nanoscience SoN an der Universität Münster (geschätzte Gesamtprojektkosten ca. 34 Millionen Euro).

Gemeinsame Förderung durch Bund und Länder

Die formale Entscheidung über die Aufnahme der Forschungsbauten in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder trifft die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK). Die Projektkosten der neun Fördervorhaben belaufen sich auf rund 290 Millionen Euro für die Förderphase 2014. Der Bund trägt davon die Hälfte.

Durch die Förderung von Forschungsbauten soll die erfolgreiche Teilnahme der deutschen Hochschulen am nationalen und internationalen Wettbewerb in der Forschung verbessert werden.

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