Hochschulpakt

Mehr Studienanfängerplätze in NRW

Durch den doppelten Abiturjahrgang 2013, den Wegfall der Wehrpflicht und das steigende Interesse an einer akademischen Ausbildung schreiben sich derzeit so viele Studierende an den NRW-Hochschulen ein wie noch nie. Der Hochschulpakt – eine Vereinbarung zwischen Bund und allen 16 Bundesländern – soll es den Hochschulen ermöglichen, ein entsprechendes Angebot an Studienanfängerplätzen zu schaffen. In NRW stehen dafür allein zwischen 2011 und 2015 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung.

Finanziert werden

  • mehr Studienanfängerplätze,
  • mehr Personal,
  • moderne Gebäude und
  • eine bessere Infrastruktur sowohl an den Universitäten als auch an den Fachhochschulen.

Die Kosten dafür teilen sich das Land NRW und der Bund jeweils zur Hälfte.

Innerhalb des Hochschulpaktes gibt es zwei Sonderprogramme: Beim Ausbau der Medizinstudienplätze sollen bis 2015 in jedem Jahr rund zehn Prozent mehr Studienanfängerplätze im Fach Humanmedizin geschaffen werden.

Neu ist das im Sommer 2014 aufgelegte Förderprogramm zum Ausbau der Masterplätze: Darüber können die Hochschulen bis 2020 rund 65.000 zusätzliche Studienanfängerplätze im Masterbereich schaffen.

 


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