Gemeinsame Wissenschaftskonferenz einigt sich auf Hochschulpakt 2020

Milliarden für die Wissenschaft in NRW

Das Bild zeigt NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Foto: Dietmar Wadewitz

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat sich über den Hochschulpakt 2020 geeinigt. Dazu sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: "Heute ist ein guter Tag für Bildung und Wissenschaft in Deutschland. Hier sind wichtige Weichenstellungen für die Hochschulen gelungen. Der Wissenschaftsstandort Deutschland wird nachhaltig gestärkt und die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert."

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Einzelnen zu…

…den Aussichten für den Wissenschaftsstandort NRW durch die Einigung beim Hochschulpakt 2020.

„Die Fortsetzung der drei Bund-Länder-Programme Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und Pakt für Forschung und Innovation sowie die Fortführung der Programmpauschale geben den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen die notwendige Planungssicherheit.“

…den 7,6 Milliarden Euro, in deren Genuss die Hochschulen in NRW nach aktuellem Stand zwischen 2015 und 2023 kommen – je zur Hälfte getragen durch Bund und Land.

„Mit dem Hochschulpakt wird sichergestellt, dass weiterhin all diejenigen, die ein Studium aufnehmen wollen, auch die gleiche Chance auf einen Studienplatz haben. Wir versetzen die Hochschulen in die Lage, auch zukünftig die hohe Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger aufnehmen zu können.“

…dem im Hochschulpakt 2020 neu aufgenommenen Ziel, mehr Studierende durch hohe Qualität bei Lehre und Betreuung zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.

 „Ich habe mich von jeher stark gemacht für Maßnahmen gegen die viel zu große Zahl der Studienabbrecher. Deshalb bin ich  hochzufrieden, dass ab 2016 zehn Prozent der Mittel für jeden neuen Studienplatz für Maßnahmen gegen Studienabbruch verwendet werden müssen. Das ist ein großer Schritt vorwärts. Solche Maßnahmen müssen Qualitätsmerkmale einer Hochschule sein. Vor allem der Studienerfolg wird zeigen, welche Hochschulen für die Zukunft richtig aufgestellt sind.“

… dem Aspekt Gute Arbeit  im Hochschulpakt 2020.

"Es gibt jetzt langfristige Sicherheit für die Hochschulen über viele Jahre. Das sind gute Bedingungen, damit die Hochschulen als Arbeitgeber verlässliche Karriereperspektiven für ihre Beschäftigten aufzeigen können und verantwortungsvoll mit Befristungen umgehen."

…dem Ziel von Bund und Ländern, mit dem Hochschulpakt 2020 mehr beruflich Qualifizierten den Zugang zu den Hochschulen zu eröffnen.

"Zusammen mit Hamburg ist Nordrhein-Westfalen bereits Spitzenreiter unter den Bundesländern. Nicht-Abiturienten stellen hier jeweils 4,5 Prozent der Erstsemester. Wir werden künftig weniger junge Leute haben und brauchen alle Talente. Gleichzeitig wird das Berufsleben bunter und flexibler. Es muss schlicht eine Selbstverständlichkeit werden, sich mit einer beruflichen Qualifikation im Laufe der Karriere für ein Studium entscheiden zu können."