Fachhochschulen in NRW stärken

Erfolgsgeschichte fortschreiben

Am 1. August 1971 wurden aus den rund 100 öffentlichen und privaten Ingenieurschulen und höheren Fachschulen die ersten Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Diese (zunächst) 15 neuen Hochschulen erhielten einen eigenständigen Bildungsauftrag: Junge Menschen sollten eine Berufsqualifizierung auf wissenschaftlichem Niveau erhalten. Im Vergleich zu den Diplom-, Magister- und Staatsexamenstudiengängen an Universitäten sollten die Fachhochschulen mit kürzeren Studiengängen Studierende schneller zu einem Hochschulabschluss führen. Das Konzept ging auf, die Statistik liefert dazu eindrucksvolle Zahlen: Im Wintersemester 1971/72 hatten die Fachhochschulen rund 40.000 Studierende, 2010 waren es rund 100.000 mehr, Tendenz weiter steigend. Lag die Zahl der "Hochschullehrer" 1971 noch unter 2.000, so hatte sich das wissenschaftliche Personal 2010 mehr als vervierfacht. Rund 26.000 Studierende haben allein 2010 ihr Studium erfolgreich an den Fachhochschulen abgeschlossen – das ist ein Drittel aller Absolventinnen und Absolventen in NRW.

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums hat das Wissenschaftsministerium 2011 ein sieben-Punkte umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt.