Diversity-Workshop: Interkulturelle Kompetenz – Zum Umgang von Hochschulen mit Flüchtlingen

Das Bild zeigt v.l. die Moderatorin Uschi Heidel, Raghad und Tammam Al Rebdawie (Studieninteressierte aus Syrien), Heidi Wedding (Garantiefonds Hochschule), Dr. Marion Koll-Krüsmann (Sonderprogramm des DAAD/iDA),die Moderatorin Dr. Isabell Lisberg-Haag.
In Düsseldorf haben Fachleute und Betroffene über individuelle Beratungsangebote für Flüchtlinge diskutiert. Hier im Bild: v.l. die Moderatorin Uschi Heidel, die Studieninteressierten aus Syrien Raghad und Tammam Al Rebdawi, Heidi Wedding vom Garantiefonds Hochschule, Dr. Marion Koll-Krüsmann vom iDA-Sonderprogramm des DAAD und die Moderatorin Dr. Isabell Lisberg-Haag. (Foto: Rainer Hotz)

Wie kann die Integration von Studierenden mit Fluchterfahrung gelingen? Wie müssen die Beratungsangebote angepasst werden? Welche Möglichkeiten gibt es, bereits etablierte Angebote in der Studieneingangsphase hierfür zu nutzen? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich am 14. Dezember 2015 im Haus der Universität in Düsseldorf Fachleute und Betroffene auseinandergesetzt.

Flüchtlinge aus Syrien erzählten von ihren Erfahrungen und beschrieben, wie sie sich auf ein Studium in Deutschland vorbereiten. Eine Studienberaterin und eine Trauma-Expertin beleuchteten die Situation an den Hochschulen.

Mit viel Kreativität und Engagement setzen sich Studierende und Beschäftigte an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen für Flüchtlinge ein. Die Datenbank des Wissenschaftsministeriums Flüchtlingshilfe an NRW-Hochschulen zählt bereits mehr als 50 Einträge.

Drei dieser Initiativen stellten in Düsseldorf ihre Arbeit vor. Ihre Ideen sind so vielfältig wie die Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und anderen Notsituationen nach Nordrhein-Westfalen geflohen sind. Ein Businessplan für ein soziales Unternehmen, das Flüchtlingen Berufsbildung ermöglicht, ein Chor mit geflüchteten Menschen oder ein Buddy-Programm für Gasthörerinnen und Gasthörer mit Fluchterfahrung.

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