Diversity-Workshop: Übergang Studium und wissenschaftliche Karriere

Das Bild zeigt NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Podiumsdiskussion zu der Frage "Wer bekommt Einlass in die akademische Welt?".
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze beteiligte sich an der Podiumsdiskussion auf der Veranstaltung "Diversity im Übergang: Studium und wissenschaftliche Karriere". (Bild: MIWF/Jens Grossmann 2017)

Über 60 Prozent der neuberufenen Professorinnen und Professoren in Deutschland kommen aus akademischem Elternhaus. Warum ist das so? Was ist beim Schritt vom Studium in eine wissenschaftliche Karriere neben dem fachlichen Potenzial ausschlaggebend? Wie nehmen Studierende sich selbst wahr, welche Perspektiven sehen sie für sich - und wie souverän bewegen sie sich in der akademischen Welt? Wie können wir wissenschaftliche Talente fördern - unabhängig von der individuellen Herkunft?

Diese Fragen beleuchtete der Workshop "Diversity beim Übergang vom Studium in die wissenschaftliche Karriere" am 20. Februar 2017 an der Universität Köln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten unter anderem über die wissenschaftliche Nachwuchsförderung sowie die Rahmenbedingungen, die eine wissenschaftliche Laufbahn begünstigen oder erschweren.

Dr. Christina Möller von der Universität Paderborn erläuterte in ihrem Vortrag, wie der Weg vom Arbeiterkind zur Professur gelingen kann. Im anschließenden Gespräch stellten sich Jana Bauer und Verena Limper von der Universität Köln, Dr. Masha Gerding von der Universität Bochum sowie Dr. Eva Birkmann von "jobvector – the science career center" Fragen zum Thema "Übergänge reflektieren und gestalten". Auf dem Podium diskutierten NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Prof. Dr. Heike Kahlert von der Universität Bochum, Dr. Christian Dumpitak von der Universität Düsseldorf und Dr. Birgit Rothenberg von der Technischen Universität Dortmund die Frage "Wer bekommt Einlass in die akademische Welt?".