Diversity-Workshop: Übergang vom Bachelor zum Master

Gesprächsrunde mit Karl-Heinz Stammen (Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, Universität Duisburg-Essen) Nina Westerholt (Studienverlaufsberaterin, Hochschule Niederrhein) und Prof. Dr. Ralph Dreher (Landesinitiative Agora, Universität Siegen)
In der Gesprächsrunde mit Karl-Heinz Stammen (Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, Universität Duisburg-Essen), Nina Westerholt (Studienverlaufsberaterin, Hochschule Niederrhein) und Prof. Dr. Ralph Dreher (Landesinitiative Agora, Universität Siegen) wurde über die Hürden beim Übergang vom Bachelor zum Master diskutiert. (Bild: MIWF/Rainer Hotz)

Die Aufteilung in Bachelor- und Masterstudium im Zuge der Bologna-Reform hat eine neue Schwelle im Bildungssystem geschaffen. Wie wirken sich sozioökonomische, kulturelle und soziale Rahmenbedingungen auf den Übergang vom "ersten berufsqualifizierenden Abschluss" Bachelor zum "zweiten Studienzyklus" Master aus? Stellt der Übergang für bestimmte Studierendengruppen eine besondere Hürde dar? Wie gestalten Hochschulen ihre Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote und wie kommen diese bei Studierenden an? Diese und weitere Fragen wurden am 22. Juni 2016 in Siegen beim Workshop "Diversity im Übergang: vom Bachelor zum Master" disktutiert.

In ihren Vorträgen berichteten Dr. Eva Rüschen von der Universität Paderborn und Dr. Kees Kouwenaar von der Freien Universität Amsterdam aus ihrem Arbeitsalltag und erläuterten, welche Herausforderungen sich an den Nahtstellen des gestuften Studiensystems stellen. In einem anschließenden Gespräch erörterten Karl-Heinz Stammen vom Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung der Universität Duisburg-Essen, Nina Westerholt, Studienverlaufsberaterin an der Hochschule Niederrhein, und Prof. Dr. Ralph Dreher von der Landesinitiative Agora der Universität Siegen, ob der Übergang eine neue Schwelle der Benachteiligung darstellt und wie die Mobiltät auf dem Weg zum Master erleichtert werden kann.

In den Vorträgen, der Gesprächsrunde und dem anschließenden Worldcafé wurde das Thema "Diversität im Übergang" aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Besonders für Hochschulen ergaben sich somit viele neue Impulse für den Umgang mit dieser noch zu wenig beachteten Schwelle im Bildungssystem.