Diversity-Workshop: Übergang von der Schule in die Hochschule

Wissenschaftsministerin Schulze begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Diversity-Workshops.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Diversity-Workshops "Übergang von der Schule in die Hochschule". (Foto: MIWF)

Welche Bedeutung haben sozioökonomische, kulturelle und soziale Rahmenbedingungen für den Übergang von der Schule in die Hochschule? Wie gestalten sich angesichts der Vielfalt an Voraussetzungen die Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende - und welche dieser Angebote werden überhaupt wahrgenommen bzw. für gut befunden? Um diese und viele weitere Fragen ging es beim Workshop "Diversity im Übergang: Von der Schule in die Hochschule" am 25. Februar 2016 in Aachen.

Als Gastrednerin nahm unter anderem Prof. Christine Hockings von der University of Wolverhampton in Großbritannien an der von der RWTH Aachen und dem NRW-Wissenschaftsministerium gemeinsam organisierten Veranstaltung teil. In ihrem Impulsvortrag mit dem Titel "Independent Learning" stellte sie Studienergebnisse vor, die unabhängiges Lernen als einen wichtigen Faktor für einen erfolgreichen Übergang von Schule zu Hochschule identifizieren.

Die Präsentation von drei Praxisbeispielen zeigte, dass sich die Schulen und Hochschulen in NRW dem Thema "Übergang" bereits auf unterschiedliche Weise nähern. In den anschließenden Gruppengesprächen ging es um Themen wie "Diversity in der Lehrerausbildung" oder " Individuelle und institutionelle Herausforderungen der Studieneingangsphase". Dabei wurde deutlich, dass ein reflektierter Umgang mit Heterogenität sowohl in Schulen als auch in Hochschulen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg ist.