Online-Beteiligungsverfahren

Betroffene zu Beteiligten machen, das hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt. Über neue Wege in der Beteiligung sollen Bürgerinnen und Bürger stärker an politischen Entscheidungsprozessen teilhaben. Der Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltungen, Verbänden sowie Expertinnen und Experten soll so gefördert werden.

Vom 7. April bis zum 4. Mai 2016 riefen aus diesem Grund die Ministerien für Wissenschaft, Bauen, Arbeit und Wirtschaft sowie die Staatskanzlei in NRW junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren dazu auf, beim Online-Dialog #JUKON16 ihre Zukunftsideen zu teilen. Die zahlreichen Ideen und Anmerkungen wurden am 29. Juni 2016 im Rahmen der Jugendkonferenz #Jukon16 diskutiert. Im Fokus standen dabei sechs Themen, die sich mit dem Leben in der Stadt, dem Dialog zwischen jungen Menschen und Unternehmen, mit Energieversorgung, Wirtschaft und Arbeit und der Frage, was Forschung und Wissenschaft für den Menschen tun sollen, beschäftigen. Der Ergebnisbericht des Online-Dialogs kann hier abgerufen werden.

Das Wissenschaftsministerium bezieht Studierende und Hochschulangehörige schon länger bewusst in Entwicklungsprozesse mit ein. So hat das Ministerium beispielsweise 2012 erstmalig das Online-Beteiligungsverfahren "Besser-Studieren.NRW" zur Studierendenzufriedenheit in NRW durchgeführt. Nach dem Erfolg dieser ersten Online-Beteiligung hatten Interessierte beim Online-Dialog "Hochschule-Gestalten.NRW" bis zum 7. Februar 2013 die Möglichkeit, über die Weiterentwicklung des Hochschulgesetzes zu diskutieren.

Die Dialogplattformen