Sonderforschungsbereiche
Innovativ, interdisziplinär und langfristig konzipiert: Sonderforschungsbereiche (SFB) ermöglichen Forscherinnen und Forschern unterschiedlicher Hochschul-Einrichtungen, über ihre jeweiligen Fächer- und Institutsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert zwei Varianten der Sonderforschungsbereiche: Der klassische Sonderforschungsbereich (SFB) wird in der Regel von einer Hochschule beantragt und von deren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen getragen. Der Sonderforschungsbereich/ Transregio (SFB/ TRR) wird von mehreren Hochschulen gemeinsam beantragt. Die Förderung ermöglicht eine enge überregionale Kooperation zwischen den Hochschulen und den dort Forschenden sowie eine gemeinsame Nutzung der Ressourcen.
NRW: bundesweit führend
Bundesweit fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft 250 Sonderforschungsbereiche (Stand: 1. Juli 2011) über einen Zeitraum von bis zu zwölf Jahren. Mit 60 Sonderforschungsbereichen ist NRW im bundesweiten Vergleich führend. Das bevölkerungsreichste Bundesland nimmt vor Baden-Württemberg mit 39 und Bayern mit 38 Sonderforschungsbereichen die erste Position ein. Auch bei der Variante SFB/ TRR liegt Nordrhein-Westfalen vorne: 15 von insgesamt 56 Gemeinschaftsprojekten sind in NRW angesiedelt.
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