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Der FRP.NRW Award 2011 – Die Preisträger

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Mit dem erstmals ausgelobten FRP.NRW Award würdigt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen besonders innovative und effiziente Managementstrukturen. Es wurden drei Preisträger ausgezeichnet.

Die erste feierliche Preisverleihung des FRP.NRW Awards erfolgte am 7. April 2011 in der Rheinterrasse in Düsseldorf in Anwesenheit der EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zeichnete die drei Preisträger mit einer Summe von je 30.000 Euro aus. Das Preisgeld soll für die Anbahnung neuer europäischer Forschungs- oder Innovationsprojekte an den entsprechenden nordrhein-westfälischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen verwendet werden.

 

Prof. Dr. Sabina Jeschke

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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Projekt: TelliBox

Prof. Jeschke arbeitet mit insgesamt 10 Partnern aus 6 Ländern (UK, PL, D, Slowakei, CH, B) daran, dem steigenden Bedarf an Transportdienstleistungen des Güterverkehrs in Europa zu begegnen. Im Projekt TelliBox wird eine intermodale MegaSwapBox für den Gütertransport auf Straße, Schiene und Binnen- und Küstenschifffahrt entwickelt.

Ministerin Schulze in ihrer Preisrede:
„Besonders beeindruckt hat die Jury Ihre gute Balance zwischen Kreativität und Ergebnisorientierung. So haben Sie zum einen eine ganze Reihe von teilweise hoch interessanten Management-Tools entwickelt und eingesetzt – zum anderen steht trotz der Vielzahl der Instrumente die Effizienz des ganzen Systems für Sie im Vordergrund.“

 

Prof. Dr. Christian Rehtanz

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Technische Universität Dortmund
Projekt: ICOEUR

Das Projekt “ICOEUR” befasst sich mit dem Betrieb großer elektrischer Energieübertragungs-Verbundnetze. Prof. Rehtanz koordiniert 21 Partner aus 11 Ländern (D, RUS, I, UK, CH, Estland, Lettland, S, B, Slowenien, Türkei).

Ministerin Schulze in ihrer Preisrede:
„Die Jury bescheinigt Ihrem Projekt eine sehr gute externe Kommunikation (inkl. einem gemeinsam erstellten Fachbuch) und eine gute Balance zwischen Führung und Selbstständigkeit der Projektpartner, dazu plausible, der Schwierigkeit der Ausgangslage angemessene, Strukturen wie etwa die Nutzung eines Co-Koordinators.“

 

Dr. Marc von Hobe

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Forschungszentrum Jülich GmbH
Projekt: RECONCILE

Das Projekt RECONCILE befasst sich mit dem Klimawandel im Zusammenhang mit dem polaren Ozonabbau. Dr. von Hobe koordiniert 17 Partner aus 8 verschiedenen Ländern (D, UK, CH, F, I, RUS, Norwegen, Ungarn). Das Projekt möchte noch offene Fragen beantworten und die Vorhersagen in Bezug auf die Entwicklung der Ozonschicht und den zu erwartenden Klimawandel in der Stratosphäre verbessern.

Ministerin Schulze in ihrer Preisrede:
„Die Jury hat in ihrem positiven Votum die flachen Hierarchien in Ihrem Projekt herausgestellt. Es scheint Ihnen dabei zu gelingen, das von Ihnen beschworene „Wir-Gefühl“ im Projekt herzustellen, ohne sich dafür ein 'Jeder macht, was er will' einzuhandeln. Dazu setzen Sie auf eine professionelle Arbeitsteilung zwischen wissenschaftlicher und administrativer Koordination und die Einbindung insbesondere der jungen Forschenden auch in Führungsaufgaben.“


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