Gender Mainstreaming
„Gender Mainstreaming“ ist der Begriff für eine politische Strategie mit dem Ziel, eine wirkliche Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Frauen und Männern durchzusetzen. „Gender“ bezeichnet dabei die sozialen Unterschiede zwischen Männern und Frauen, „Mainstreaming“ bezieht sich auf geschlechterbewusstes Wissen, aus dem sich entsprechende Handlungs- und Entscheidungsmuster ergeben. Für den Bereich von Wissenschaft und Forschung sowie für die Hochschulen bedeutet dies, bei allen Planungen und Steuerungsmaßnahmen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein zu berücksichtigen.Dieser Grundgedanke der Gender Mainstreaming-Strategie spiegelt sich u.a. in der Gesetzgebung (LGG) und findet auch Eingang in die Erarbeitung von Zielvereinbarungen. Daneben findet aber auch das bewährte Instrument der Frauenförderung nach wie vor Anwendung. Als Doppelstrategie wirken Gender Mainstreaming und Frauenförderung darauf hin, eine quantitativ und qualitativ gleichberechtigte Teilhabe von Frauen auf allen Ebenen und in allen Bereichen von Wissenschaft und Forschung zu erreichen.
Ansprechpartnerinnen im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sind:
Susanne Graap, Tel. ++49 211 896-4306, E-Mail susanne.graap@miwf.nrw.de
Dr. Kathrin Gräßle, Tel. ++49 211 896-4226, E-Mail kathrin.graessle@miwf.nrw.de
Silvia Boßmann, Tel. ++49 211 896-4120, E-Mail silvia.bossmann@miwf.nrw.de


