Diversity Management: Wissenschaftsministerium übernimmt Vorbildfunktion
Mehr Chancen bieten, alle Potenziale nutzen – das hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt. Der Weg dorthin führt über das so genannte Diversity Management, auch Vielfaltsmanagement genannt. Dieses bezeichnet die Selbstverpflichtung zu Chancengerechtigkeit und die Vermeidung von Diskriminierung aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.
Wissenschaftsministerium geht mit gutem Beispiel voran
Als erste Behörde bundesweit unterzieht sich das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung einem Diversity Audit. "Diversity Management ist eine Antwort auf die zentralen Herausforderungen in einer pluralisierten Gesellschaft, in der kein Talent verloren gehen darf. Es wird zunehmend wichtiger, unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen in Arbeitsteams einzubinden, um den schnellen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen", erklärt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
"Vielfalt ist eine Chance"
Im Rahmen des Audits werden neue Ziele und weiterführende Maßnahmen für mehr Vielfalt und Verschiedenheit im Arbeitsbereich des Wissenschaftsministeriums definiert. "Vielfalt ist eine Chance, die wir nicht ungenutzt lassen dürfen", so die Ministerin. "Ich hoffe und setze mich ausdrücklich dafür ein, dass wir viele Nachahmerinnen und Nachahmer in den Hochschulen finden." Denn das Audit versetzt das Wissenschaftsministerium in die Lage, die Hochschulen beim Umgang mit Diversity zu begleiten und zu unterstützen.
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