Ministerin Schulze besucht Mathe-Lernzentrum der Universität Duisburg-Essen

Das Bild zeigt Ministerin Schulze im gespräch mit Mathematikstudierenden am Lehr- Diskussionszentrum (LUDI) der Universität Duisburg-Essen.
Im Rahmen ihrer Hochschultour "Erfolgreich studieren" informiert sich Ministerin Schulze über das Lern- und Diskussionszentrum (LUDI) für Mathematikstudierende an der Universität Duisburg-Essen. Mit dabei waren der Prorektor für Studium und Lehrer, Professor Franz Bosbach (h.l.), und der Dekan der Mathematik, Professor Ulrich Görtz (h.r.). (Foto: Beate H. Kostka / Universität Duisberg-Essen)

MINT-Studierende erfolgreich zu ihrem Abschluss führen – das ist das Ziel der Universität Duisburg-Essen. Im Rahmen ihrer Hochschultour "Erfolgreich studieren" besuchte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 9. Mai das Lern- und Diskussionszentrum (LUDI) für Mathematikstudierende auf dem Campus Essen.

Enge Betreuung durch erfahrene Studierende

In den MINT-Fächern ist die Abbrecherquote überdurchschnittlich hoch. Der Stoff ist dichter und abstrakter sowie deutlich mehr an Mathematik geknüpft als in der Schule. Das interaktive LUDI soll hier entgegensteuern. Seine Seminarräume sind ausgestattet mit Literatur, Tafeln, Skripten und Beispielaufgaben. Hier sollen Studierende lesen, denken, diskutieren – und feste Lerngruppen finden. Studentische Tutorinnen und Tutoren unterstützen bei Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen.

Ministerin Schulze lobte das Zentrum als beispielgebend. "Defizite in einzelnen Bereichen dürfen nicht dazu führen, dass ein Talent nicht studiert oder gleich das gesamte Studium abbricht. Wir können es uns nicht länger leisten, Talente nicht zu heben."

Der Besuch der Ministerin war die dritte Station ihrer Hochschultour 2014. Dabei informiert sie sich über den Stand der Umsetzung der 14-Schritt-Offensive "Erfolgreich studieren". Das Konzept schafft die Voraussetzungen dafür, dass jeder, der will und kann, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildungsbiografie und Weltanschauung die Chance auf ein erfolgreiches Studium bis zum Abschluss erhält. Die in der Strategie genannten Maßnahmen bauen teils auf neue, teils auf bereits bestehende Angebote an den Hochschulen auf.