Ministerin Schulze besucht Universität Bielefeld

Wie "richtig einsteigen." Studierende in der Eingangsphase unterstützt

Das Bild zeigt Lisa Fischer (Tutorin der Mitlernzentrale an der Universität Bielefeld), Dr. Andrea Frank (Leiterin des Zentrums für Studium, Lehre, Karriere ) sowie Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
Lisa Fischer (Tutorin der Mitlernzentrale an der Universität Bielefeld) und Dr. Andrea Frank (Leiterin des Zentrums für Studium, Lehre, Karriere (SLK)) informierten Ministerin Svenja Schulze über die Studienstart-Programme an der Universität (v.l.). (Copyright: Universität Bielefeld)

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am 29. August 2014 an der Universität Bielefeld ihre Hochschultour zum Thema "Erfolgreich studieren" fortgesetzt. Dort informierte sie sich über das Projekt "richtig einsteigen." Es hilft Studienanfängerinnen und Studienanfängern dabei, sich in ihrer neuen Rolle und auf dem Campus zu orientieren. "Eine gute Studieneingangsphase ist ein Schlüssel für den Studienerfolg und gerade für Bildungsaufsteiger besonders wichtig", sagte Ministerin Schulze bei ihrem Besuch.

"richtig einsteigen." unterstützt Studienanfängerinnen und Studienanfänger in folgenden Bereichen:

  • Literale Kompetenzen: Schreibübungen helfen dabei, fachbezogene Inhalte zu vertiefen und wissenschaftliche Arbeitsweisen zu erproben.
  • Mathematische Kompetenzen: Vorkurse, semesterbegleitende Angebote und Einführungsveranstaltungen in den Fakultäten trainieren die mathematischen Kompetenzen der Studierenden.
  • Beratung und Orientierung: Fachberaterinnen und Fachberater in den Fakultäten unterstützen die Studierenden dabei, ihr Studium sinnvoll zu planen und gute Entscheidungen zu treffen.
  • Peer Learning: Qualifizierungsangebote für Tutoren, eine Mitlernzentrale und die studentische Schreibberatung skript.um sind Formate, die kooperative Lernformen stärken.
  • Studienerfolgsmonitoring: Gezielte Analysen der Studierenden- und Prüfungsdaten sollen noch bessere Rückschlüsse darauf zulassen, wo und warum Studierende mit Hürden konfrontiert sind.
  • Professionalisierung der Hochschullehre: Durch verbesserte Verfahren der lehrbezogenen Personaleinführung sowie den Ausbau der lehrbezogenen Qualifizierungsangebote soll das Professionalisierungspotenzial der Lehrenden gestärkt und eine Reflexions- und Qualitätskultur in der Lehre etabliert werden.

"Defizite in einzelnen Bereichen dürfen nicht dazu führen, dass Talente ihr Studium abbrechen. Es ist aber auch wichtig, weiche Faktoren im Blick zu behalten, damit ungewohnte Lernformen oder eine fehlende soziale Integration auf dem Campus nicht zu Problemen werden", sagte die Ministerin. "Die Universität Bielefeld bringt diese Faktoren hervorragend zusammen."

Erfolgreich ist die Universität aber nicht nur mit "richtig einsteigen." Mit dem Studieneingangs-Programm "Gemeinsam anfangen – durch Austausch lernen" setzte sie sich in diesem Jahr auch beim NRW-Förderwettbewerb "Guter Studienstart" durch. Das Land unterstützt das Projekt nun über einen Zeitraum von vier Jahren mit 1,25 Millionen Euro.