MEDICA 2014

Vier Tage Programm am NRW-Gemeinschaftsstand

Das Bild zeigt die Mitglieder der Landesregierung und Prof. Willbold im Gespräch am Stand es Forschungszentrums.
Ließen sich auf der MEDICA 2014 in Düsseldorf Innovationen aus NRW zeigen: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (l.) sowie Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Gesundheitsministerin Barbara Steffens (v.r.) am Stand des Forschungszentrums Jülich. Ebenfalls im Bild: Prof. Dr. Dieter Willbold vom FZ Jülich. (Foto: MWEIMH/Frederic Schweizer)

Die MEDICA ist die weltgrößte Messe der Gesundheitswirtschaft. Vom 12. bis 15. November 2014 präsentierten sich auf dem Messegelände in Düsseldorf mehr als 5.500 Aussteller aus 69 Ländern auf der MEDICA und der gleichzeitig stattfindenden Messe COMPAMED. Rund 250 Unternehmen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen zeigten ihre Produkte und Dienstleistungen.

Auch die NRW-Landesregierung war mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. 47 Unternehmen, Hochschulen, Institute, Forschungseinrichtungen, Initiativen und Verbände beteiligten sich. Aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung waren folgende Institutionen dabei:

Aussteller

Beschreibung

Cluster MedizinTechnik.NRW

Ziel des Clusters MedizinTechnik.NRW ist es, die starke Position Nordrhein-Westfalens in der Medizintechnik sichtbar zu machen, zu festigen und mittels strategischer Vernetzung auszubauen. Im Sinne der Forschungsstrategie Fortschritt NRW verknüpft der Cluster Wissenschaft/Forschung, Industrie, Patientengruppen und Gesundheitsversorgung, um den Innovationsprozess zu unterstützen. Im Ergebnis entstehen Projektverbünde, die langfristig helfen, Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region zu sichern.

FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Mit rund 21.000 Studierenden und 30 Studienzentren ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Im Fokus der Lehre stehen unter anderem Bachelor- und Master-Studiengänge aus dem Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens. Wir bieten berufs- oder ausbildungsbegleitende Studiengänge und Lehrgänge an, die sich an Mitarbeiter in Krankenhäusern, Pflegediensten oder kaufmännische Angestellte im Gesundheits- und Sozialwesen richten.

Forschungszentrum Jülich GmbH

Die Alzheimersche Demenz (AD) ist mit mehr als 800.000 Fällen in Deutschland die häufigste Form der Demenz. Bislang ist es nicht möglich, AD ursächlich zu heilen oder vor Ausbruch der Symptome zu diagnostizieren. Im Forschungszentrum Jülich wurde die Methode sFIDA entwickelt, mit der einzelne so genannte A?-Aggregate als Biomarker für AD in Körperflüssigkeiten detektiert werden können. sFIDA eignet sich unter anderem für die Frühdiagnose der AD, aber auch dazu, den Erfolg therapeutischer Studien zu verfolgen.

Gesundheitsregion KölnBonn e.V.

Seit Anfang 2013 hat die Gesundheitsregion KölnBonn mit Förderung des NRW-Innovationsministeriums ein Regionales Innovationsnetzwerk „Gesundes Altern“ aufgebaut. Ziel des Netzwerkes ist es, die im Rheinland vorhandenen Kompetenzen zum Thema Gesundes Altern zu inter- und transdisziplinärer Arbeit zusammenzuführen, um gemeinsame Ansätze zur Bewältigung der aus der demografischen Entwicklung herrührenden Herausforderungen zu entwickeln und den Wissenschaftsstandort (inter)national zu positionieren.

Hochschule für Gesundheit

Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum wurde Ende 2009 als erste staatliche Hochschule für Gesundheitsberufe in Deutschland gegründet. Seit dem Wintersemester 2010/2011 bietet sie die
grundständigen Bachelor-Studiengänge Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie an. Im WS 2014/2015 kommen die Bachelor-Studiengänge „Gesundheit und Diversity“ und „Gesundheitsorientierte Sozialraumgestaltung“ (berufsbegleitend) hinzu.

Hochschule Niederrhein

Die Hochschule Niederrhein präsentiert vier Studiengänge: Masterstudiengang HealthCare Management, Bachelorstudiengänge HealthCare Management, eHealth und Angewandte Therapiewissenschaften. Es besteht die Möglichkeit, sich über Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit hoher Praxisrelevanz zu informieren. Ausgestellt werden zudem Softwarelösungen zur Optimierung der Krankenhauslogistik und zur patientenbezogenen Kostenzuordnung.

Universität Duisburg-Essen – EBS

Seit vielen Jahren erforschen und entwickeln Wissenschaftler des Fachgebiets Elektronische Bauelemente und Schaltungen der Universität Duisburg-Essen Lösungen zur Biopotentialableitung für unterschiedlichste
Anwendungsfelder. Das aktuell vorgestellte Konzept für ein mobil einsetzbares textilintegrierbares ExG-System (= EEG, EKG, EMG, ...) ist insbesondere auch für Klassenraum-Ableitszenarien mit vielen Messprobanden gleichzeitig, zum Beispiel bei der kognitiven und klinischen Forschung sowie in der Neurophysiologie, ausgelegt.

Universitätsklinikum Essen/Universität Duisburg-Essen

Auf medizintechnische Möglichkeiten der Verbesserung der Herzpatientenversorgung konzentriert sich die Forschung in der Klinik für Kardiologie der Universität Duisburg-Essen am Westdeutschen Herzzentrum Essen. Die aktuell präsentierte Technologie stellt ein flexibles Implantat zur Behebung der Mitralklappeninsuffizienz dar, welches minimalinvasiv in das Herz geführt und dort rein mechanisch gehalten wird. Dieses Verfahren erspart dem Patienten einen komplexen und belastenden chirurgischen Eingriff am Herzen.

Westfälische Hochschule

In Kooperation mit KMU entwickelt das Labor für Medizintechnik innovative Softwarelösungen zur Visualisierung von 2D- und 3D-Bilddaten, zur automatisierten Datenverarbeitung und zur Organerkennung in
medizinischen 3D- und 4D-Bildvolumina. Anwendungen werden in Zusammenarbeit mit KMU-Partnern entwickelt und in klinischen Studien an Universitätskliniken erprobt. Tools zur interaktiven Befundung und Therapieplanung sowie für bildvolumengestützte, navigierte Interventionen werden am Stand präsentiert.