Gleichstellungsbeauftragte

Bei der Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) spielen die Gleichstellungsbeauftragten eine Schlüsselrolle. Die gesetzlichen Regelungen haben ihre Position nachhaltig gestärkt. Neben der Entlastung von anderen dienstlichen Aufgaben müssen sie umfassend und frühzeitig insbesondere an allen personellen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen beteiligt werden. Sie das Recht auf Akteneinsicht und Widerspruch sowie ein Teilnahme- und Rederecht in Gremien.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat eine wichtige Unterstützungs-, Mitwirkungs- und auch Kontrollfunktion. Ihre Stellung ist nicht mit der der Personalvertretung vergleichbar: Sie ist Teil der Verwaltung und nicht wie die Personalvertretung ihr Gegenpart. Im Verwaltungsgefüge hat sie eine Sonderrolle, die insbesondere in dem unmittelbaren Vortragsrecht bei der Dienststellenleitung, der fachlichen Weisungsfreiheit und dem Widerspruchsrecht ihren Ausdruck findet.

Sie hat ein breites Aufgabenspektrum. Zuständig für die Einhaltung der Vorschriften zur Gleichstellung von Frauen und Männern ist jedoch die jeweilige Dienststelle. Dies ist auch Ausdruck der Strategie des "Gender Mainstreaming", nach dem die Geschlechterperspektive von Anfang an in jedes staatliche Handeln einzubeziehen ist.


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