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07.09.2010  NRW-Wissenschaftsministerin zur aktuellen OECD-Bildungsstudie

Ministerin Schulze: "Unser Weg ist richtig - Investitionen in Bildung zahlen sich aus"

Für die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ist die heute vorgelegte OECD-Bildungsstudie eine Bestätigung der Politik des Landes, mehr Geld in Bildung zu investieren. "Unser Weg ist richtig: Studiengebühren abschaffen, Hürden für den Hochschulzugang abbauen und das fehlende Geld aus dem Landeshaushalt ersetzen", sagte Schulze. Als Ausgleich für die Studiengebühren sollen die Hochschulen 249 Millionen Euro jährlich zusätzlich zum Landeszuschuss erhalten. "Die vorliegenden Zahlen der OECD belegen, dass sich staatliche Investitionen in Bildung auszahlen", so Schulze. 

Nordrhein-Westfalen besitze als wichtiger Hochschulstandort großes Potenzial, es bestehe aber auch Nachholbedarf: "Wir müssen es schaffen, dass es wieder mehr Bildungsgerechtigkeit gibt, damit uns kein Talent verloren geht", sagte Schulze.

Nach dem Bildungsbericht der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) verdienen Hochschulabsolventen deutlich mehr als andere Berufstätige. Auch für den Staat bringen Bildungsinvestitionen hohe Erträge, da Absolventen mehr Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen und seltener auf Arbeitslosenunterstützung angewiesen sind.

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