Förderwettbewerb Forschungsinfrastrukturen NRW startet in die dritte Runde

Insgesamt 200 Millionen Euro für Ausbau der anwendungsorientierten Forschung – Bis zum 29. September 2017 bewerben

10.05.17

Exzellente Forschungsinfrastrukturen sind für die Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts NRW entscheidend. Mit dem Förderprogramm "Forschungsinfrastrukturen NRW" unterstützt das Land Hochschulen und Unternehmen bei umsetzungsorientierter Forschung und Entwicklung. Für Personal, Geräte, Anlagen und Baumaßnahmen stehen in dem Wettbewerb insgesamt bis zu 200 Millionen Euro zur Verfügung. Die dritte Wettbewerbsrunde startet jetzt.

Die Fördermittel ermöglichen die Modernisierung und Erweiterung bestehender Forschungsinfrastrukturen. Zudem können auch neue Kompetenzzentren mit strategischer überregionaler Bedeutung geschaffen werden. "Erstklassige Forschungsinfrastrukturen sind die Grundlage für bahnbrechende Forschung und Entwicklung. Sie sind auch ein Grund dafür, dass Fachleute aus der ganzen Welt nach Nordrhein-Westfalen kommen, um hier zu forschen", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die vorhandenen Strukturen zu stärken und weiterzuentwickeln."

Das Programm "Forschungsinfrastrukturen NRW" läuft seit Anfang 2016 und umfasst insgesamt fünf Wettbewerbsrunden. Maximal 50 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die andere Hälfte wird mit Mitteln des Landes NRW und Eigenmitteln des Antragstellers finanziert.

Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie an Kompetenz- und Anwendungszentren mit Unternehmenskooperationen. Bewerben können sich auch bestehende oder geplante Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen der Wirtschaft sowie Kooperationen im Sinne "virtueller Einrichtungen". Abgabefrist für die Bewerbungen ist der 29. September 2017.

"Forschungsinfrastrukturen NRW" wird koordiniert vom Wissenschaftsministerium (MIWF) in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Wirtschaft (MWEIMH), Bauen (MBWSV), Gesundheit (MGEPA) und Umwelt (MKULNV).

Weitere Informationen: www.ptj.de/forschungsinfrastrukturen