Labor und Denkfabrik: Ministerin Schulze zeichnet Wuppertal Institut als Ort des Fortschritts aus

Impulse und Konzepte für eine umweltfreundliche und klimaschonende Zukunft

12.12.14

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie als "Ort des Fortschritts" ausgezeichnet.  "Das Wuppertal Institut ist international führend in der Nachhaltigkeitsforschung", sagte die Ministerin. "Es liefert äußerst wichtige Impulse für die Wissenschafts- und Innovationslandschaft in NRW – und stößt Projekte an, die den Klima- und Umweltschutz voranbringen." 

Seit über 20 Jahren begleitet das Institut mit seiner wissenschaftlichen Expertise Prozesse des gesellschaftlichen Wandels. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen entwickeln hier ganzheitliche Konzepte für die Klima-, Energie- und Ressourcenwende. Sie arbeiten dabei eng mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Forschungserkenntnisse werden in die Praxis eingebracht und dort weiterentwickelt; Regionen, Städte und Unternehmen bei der Umsetzung neuer Projekte unterstützt. So begleitet das Institut beispielsweise den Klimaschutzplan des Landes oder das Modellvorhaben "InnovationCity Ruhr" in Bottrop.

Der Präsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, freut sich über die Anerkennung: „Forschung für einen nachhaltigen Wandel ist in diesem hochindustrialisierten Land im Umbruch eine besondere Herausforderung. Die Lösungen, die wir gemeinsam mit den Akteuren vor Ort erarbeiten, haben weltweit Vorbildcharakter. Das erfahren wir immer wieder von unseren internationalen Forschungspartnern.“

Als "Orte des Fortschritts" zeichnen Wissenschaftsministerium und Wirtschaftsministerium Einrichtungen aus, denen es in hervorragender Weise gelingt, im Rahmen ihrer Projekte ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen und Lösungsbeiträge zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu liefern. Gewürdigt werden Projekte, die die Lebenswelt der Menschen spürbar verbessern. 121 Orte hatten sich um die Auszeichnung „Ort des Fortschritts 2013/2014“ beworben, 19 wurden ausgewählt. Die Auszeichnung ist Teil der landesweiten Forschungsstrategie "Fortschritt NRW".