Mehr Chancengerechtigkeit beim Studieneinstieg: Ministerin Schulze trifft Talentscouts an der Uni Bochum

Start der Hochschultour 2016 "Erfolgreich studieren – Gute Lehre"

22.02.16

Mit einem Besuch an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist die Hochschultour 2016 gestartet. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze informierte sich vor Ort über zwei NRW-Projekte, an denen sich die RUB beteiligt: das Talentscouting-Programm und das "NRW-Pilotvorhaben Bildungsausländer". Beide fördern die Chancengerechtigkeit beim Studieneinstieg. Die Hochschultour 2016 steht unter dem Schwerpunktthema "Erfolgreich studieren – Gute Lehre".

Bei ihrem Besuch lernte die Ministerin die neuen Talentscouts der Ruhr-Universität und der Hochschule Bochum kennen. Seit Anfang des Jahres begleiten zehn Scouts junge Talente aus Bochum und Umgebung bei ihrem Weg zum Abitur, bei der Studien- oder Berufswahl und beim Wechsel an eine Hochschule. Ermöglicht wird diese individuelle Betreuung durch das Talentscouting-Programm der Landesregierung. "Mit dem Talentscouting wollen wir begabte Jugendliche aus Nichtakademikerfamilien auf dem Weg zu einem erfolgreichen Studium unterstützen. Ich freue mich sehr, dass das Projekt an den Bochumer Hochschulen so gut angelaufen ist. Die neuen Talentscouts sind für die Schülerinnen und Schüler wichtige Berater und Mutmacher", sagte Ministerin Schulze. Für das Talentscouting stellt das Wissenschaftsministerium jährlich bis zu 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. Neben den Bochumer Hochschulen beteiligen sich fünf weitere Ruhrgebietshochschulen an dem Projekt. 

Darüber hinaus informierte sich die Ministerin über Angebote für Studienbewerber aus Nicht-EU-Staaten. Die Ruhr-Universität hat hier die Programme "Studienstart Direkt" und "Studienbrücke Deutschland" konzipiert und umgesetzt. Sie ermöglichen Studieninteressierten aus Russland und Osteuropa den direkten Studieneinstieg in Deutschland. Vor Ort sprach die Ministerin mit den Stipendiaten über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Im Rahmen des "NRW-Pilotvorhabens Bildungsausländer" fördert das Wissenschaftsministerium insgesamt fünf Hochschulen, die in Pilotprojekten Schülerinnen und Schüler aus Nicht-EU-Staaten auf ein Studium in Deutschland vorbereiten.