Neues E-Learning-Portal Studiport unterstützt bei der Auffrischung von Schulwissen in Mathe und Deutsch

Ministerin Schulze: Übergang von Schule zu Hochschule harmonisieren

03.11.16

Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Nordrhein-Westfalen erhalten ein neues digitales Unterstützungsangebot für den Übergang zwischen Schule und Hochschule. Auf dem heute gestarteten Portal „Studiport“ (www.studiport.de) können die Studierenden mit einem kostenlosen Angebot an E-Learning-Kursen in den Bereichen Mathematik sowie Sprach- und Textverständnis ihr Schulwissen auffrischen und gezielt Defizite beseitigen. 

Das Angebot wurde gemeinsam mit der Stabsstelle E-Learning der Ruhr-Universität Bochum entwickelt. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat den Studiport auf der Tagung „Erfolgreich studieren mit E-Learning“ an der RWTH Aachen offiziell freigeschaltet. 

„Noch nie kamen an einer Hochschule Studierende mit so vielfältigen Hintergründen zusammen – jüngere, ältere, aus bildungsnahen und bildungsfernen Haushalten. Dass sie alle ihr Studium mit dem gleichen Wissensstand beginnen, ist eine zunehmend große Herausforderung für die Hochschulen, bei der das neue Onlineportal Studiport eine Unterstützung anbietet“, sagte Ministerin Schulze. „Mit dem Studiport wollen wir die Möglichkeiten von digitalen Lehr- und Lernformaten effizient nutzen: Die Studierenden können ihr eigenes Lerntempo wählen und das Lernangebot in ihren Alltag mitnehmen."

Auf dem Studiport finden sich zeit- und ortsunabhängige Lernformate, mit denen die Nutzerinnen und Nutzer flexibel und passgenau zum individuellen Kenntnisstand fehlendes Schulwissen oder relevante Arbeitstechniken erwerben und vorhandene Kenntnisse vertiefen können. Die landesweit bereitgestellten E-Learning-Inhalte können von den Studierenden sowohl eigenständig als auch in Begleitung und Ergänzung zu Vor- und Brückenkursen der jeweiligen Hochschule genutzt werden. Für den Bereich Mathematik bietet das Portal einen täglichen Support über E-Mail, Telefon und Skype an.

Das Portal startet zunächst mit E-Learning-Kursen für die Bereiche Sprach- und Textverständnis sowie Mathematik. In 2017 soll das Angebot auch um Wissenstests als Kontrolle für den erreichten Lernstand ergänzt werden. Bis 2018 sollen Lernmaterialien und Tests für die Bereiche Physik und Lernstrategien und -techniken folgen. Außerdem ist geplant, die digitalen Kurse mit spielerischen Elementen anzureichern, um die Motivation beim Lernen zu erhöhen. Das Portal ist auch für den Einsatz auf mobilen Geräten optimiert. 

Getragen wird das Projekt von allen Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Ein Lenkungskreis mit je drei Vertreterinnen und Vertretern aus den Universitäten und Fachhochschulen sowie einem Vertreter des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sichert die Rückbindung an die Hochschulen.