Industrie 4.0: Den Wandel aktiv gestalten - Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zu Gast bei der Gesprächsreihe "Grand Challenges: Answers from NRW"

03.06.15

Was Industrie 4.0 für Nordrhein-Westfalen als moderner Industriestandort im Herzen Europas bedeutet, darüber spricht Wissenschaftsministerin Svenja Schulze heute in Brüssel. Klar ist: NRW hat den Anspruch und das erforderliche Know-how, um den Wandel aktiv zu gestalten. "Die besten Lösungen entstehen durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und internationale Vernetzung", sagte Schulze.

So fördert die Landesregierung in den nächsten fünf Jahren Patente, Kooperationen und Gründungen von technologie- und wissensbasierten Unternehmen mit fast 70 Millionen Euro. Ebenfalls werden Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft bei innovativen Projekten in den Leitmärkten Produktionstechnik, Neue Werkstoffe, Informations- und Kommunikationswirtschaft, Mobilität und Logistik, Energie- und Umweltwirtschaft, Medien und Kreativwirtschaft, Gesundheit und Life Sciences vom Land unterstützt.

Ein zentraler Schlüssel zum Erfolg ist erstklassige wissenschaftliche Expertise und die gibt es in NRW: Neben 72 Hochschulen haben hier mehr als 50 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihren Sitz – darunter zwölf Max-Planck-Institute, 13 Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, elf Leibniz-Institute und drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Hinzu kommen 15 vom Land geförderte Institute der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft. An diesen und vielen weiteren Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb der Hochschulen entstehen wegweisende Ideen, die in zahlreichen Netzwerken wie beispielsweise dem Spitzencluster it´s OWL weiterentwickelt werden.