Sommertour der Ministerin: Besuch des Kompetenzzentrums für Gebärdensprache und Gestik (SignGes) der RWTH Aachen

10.08.15

Das Foto zeigt einen gehörlosen Mitarbeiter des Kompetenzzentrums SignGes im Videostudio.
Zu den Kernkompetenzen des Zentrums gehört die Produktion von Videos in Gebärdensprache. (Foto: SignGes)

Zum Start ihrer Sommertour hat Wissenschaftsministerin Svenja Schulze das Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik (SignGes) der RWTH Aachen besucht. Das Team der 2013 gegründeten interdisziplinären Einrichtung besteht aus gehörlosen und hörenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sozial-, Sprach- und Wirtschaftswissenschaften arbeiten dort mit Ingenieuren, Informatikern und Grafikdesignern zusammen. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Gebärdensprache, Gehörlosenkultur sowie barrierefreie Kommunikation und Bildung. Zu den Kernkompetenzen des Zentrums gehören die Entwicklung barrierefreier Internetseiten sowie die Produktion von Videos in Gebärdensprache.  

Im Fokus der Forschungsarbeit steht die soziale Integration von Gehörlosen. Technische Innovationen sollen Menschen mit Hörbehinderung in ihrem Alltag unterstützen. Gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie Zugang zu Bildung sind hier die wesentlichen Faktoren. Die Kommunikation und damit die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Hörbehinderung soll erleichtert werden. Dies gelingt beispielsweise durch die Entwicklung computergestützter barrierefreie Informations- und Kommunikationssysteme.

Bei ihrer Sommertour informiert sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze über die Themen Digitalisierung und IT-Sicherheit. Dabei besucht die Ministerin fünf Institutionen und Firmen in Nordrhein-Westfalen, die zum Einsatz von digitaler Technik und Sicherheitsmaßnahmen forschen sowie Hilfsmittel und Arbeits-Tools entwickeln.

Hier erfahren Sie mehr über das Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik (SignGes) der RWTH Aachen.

Zu den anderen Stationen der Sommertour.