Studieren ohne Abitur
Chancen nutzen
"Kein Talent darf verloren gehen" – dafür steht Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ein. Unter diesem Motto möchte die neue Landesregierung mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen.
Seit dem Wintersemester 2010/11 stehen neue Möglichkeiten für ein Studium ohne vorher absolviertes Abitur offen. Informieren Sie sich, welche Chancen sich Ihnen mit Ihrer Qualifikation und Berufspraxis eröffnen.
Meister starten durch
Sie sind Meister oder haben eine vergleichbare Position, z.B. als IHK-Fachwirt/-in oder als IHK-Fachkaufmann/-frau? Dann können Sie gleich durchstarten. Denn damit haben Sie ohne jede vorherige Prüfung den direkten Zugang zu allen Studiengängen an sämtlichen Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Mit Berufserfahrung zum fachverwandten Studium
Auch ohne Meisterbrief steht Ihnen der Weg an die Hochschule offen. Wenn Sie eine mindestens zweijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und mindestens drei Jahre in Ihrem erlernten Beruf gearbeitet haben, können Sie direkt und ohne Zugangsprüfung Studiengänge beginnen, die fachlich Ihrer Ausbildung und Berufspraxis entsprechen. Hierüber entscheidet im Einzelfall die jeweilige Hochschule.
Über Probestudium oder Prüfung an die Hochschule
Mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Ausbildung und drei Jahren Berufspraxis können Sie auch Fächer studieren, die nicht ihrem bisherigen Berufsweg entsprechen. Das gilt auch, wenn Sie nach der Ausbildung minderjährige Kinder erzogen oder einen Angehörigen gepflegt haben. Diese Zeit wird als Berufspraxis anerkannt. Mit diesen Qualifikationen haben sie die Wahl zwischen einem Probestudium oder einer Zugangsprüfung an der jeweiligen Hochschule.
Weitere Informationen erhalten Sie rechts in unserem ServiceCenter und unter der Hotline der Landesregierung: 01803 200 220.


