Abi 2013

Gut vorbereitet auf den doppelten Abiturjahrgang

Studierende im Hörsaal der Universität Paderborn
Copyright: Universität Paderborn

Durch den doppelten Abiturjahrgang 2013 und eine höhere Studierneigung junger Menschen werden mehr Studienberechtigte an den Universitäten und Fachhochschulen in NRW erwartet. Nach der jüngsten Prognose der Kultusministerkonferenz nehmen in diesem Jahr knapp 123.000 junge Menschen ein Studium in NRW auf. Diese Zahl liegt deutlich über den bisherigen Schätzungen von 2009.

Um allen Studienanfängerinnen und -anfängern ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen, haben die Landesregierung und die Hochschulen in NRW ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Das Spektrum der Maßnahmen reicht von der Einstellung zusätzlichen Personals für die Lehre und bei den Studentenwerken, über die Sanierung und den Neubau von Hochschulgebäuden, bis hin zu Runden Tischen in den Hochschulstädten, mit denen zusätzlicher Wohnraum für Studierende mobilisiert wird. Eins steht fest: "Land und Hochschulen sind auf den doppelten Abiturjahrgang vorbereitet", so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Ministerin vor Ort

Im vergangenen Jahr hat Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ihre Hochschul-Tour gestartet. Vor Ort verschafft sie sich an den Hochschulen in NRW ein Bild über den Stand der Vorbereitungen auf den doppelten Abiturjahrgang. " Bei den bisherigen Terminen habe ich mir die vielen Projekte und Maßnahmen der Hochschulen angeschaut. Was ich sehe, ist beeindruckend", so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Natürlich erfahre ich vor Ort auch, an welchen Stellen der Schuh noch drückt. Da steuern wir aktuell gegen."

Die Maßnahmen der Landesregierung

  • Für die NRW-Hochschulen plant die Landesregierung 2013 rund 831 Millionen Euro an Hochschulpaktmitteln ein. Die Hochschulen können so weitere Maßnahmen treffen, um zusätzliche Studienanfängerinnen und -anfänger aufzunehmen und flexibel die erforderlichen Studienangebote zu schaffen.
  • Für die Ausweitung und Verbesserung des Studienangebots stehen im Jahr 2013 Mittel in Höhe von über einer Milliarden Euro zur Verfügung, insbesondere auch für die Fortführung des Hochschulpaktes 2020 und damit für die Aufnahme zusätzlicher Studierender an den Universitäten und Fachhochschulen in NRW.
  • Die von den Studentenwerken betriebenen Ämter für Ausbildungsförderung erhalten jährlich rund 19 Millionen Euro für die BAföG-Bearbeitung. So soll die Flut an BAföG-Anträgen bewältigt und lange Wartezeiten für Studierende vermieden werden.
  • Mit der steigenden Studiennachfrage wächst auch der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen für Studierende: Der private Wohnungsmarkt wird in vielen Hochschulstädten NRWs immer enger und oftmals auch teurer. Mit einem eigenen Programm in Höhe von 50 Millionen Euro jährlich will die Landesregierung gegensteuern, was mehr als eine Verdoppelung des bisherigen Fördervolumens bedeutet.

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