Informationen für Flüchtlinge, die in NRW studieren möchten

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  • Bildung und Forschung kennen keine Grenzen. Deshalb unterstützen das Wissenschaftsministerium und die NRW-Hochschulen Flüchtlinge, die in Nordrhein-Westfalen studieren möchten. Diese Internetseite soll eine Orientierungshilfe sein. Interessierte finden hier Informationen sowie Telefonnummern und Kontaktadressen der zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Hochschulen.

    Erste Schritte auf dem Weg zu einem Studium

    Sie sind aus Ihrem Heimatland geflohen, mussten Ihr Studium abbrechen oder Ihren Beruf aufgeben? Sie würden gerne in Nordrhein-Westfalen studieren, wissen aber nicht, ob das möglich ist? Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Hochschulen helfen Ihnen. Sie unterstützen Sie, wenn es um die Voraussetzungen für ein Studium in NRW geht, beraten Sie bei der Frage nach schulischen und sprachlichen Qualifikationen sowie eventuell notwendigen Bildungsmaßnahmen. Sie können Ihnen in der Regel einen Überblick über studienvorbereitende Angebote wie Sprachkurse oder Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschule geben.

    In besonderen Fällen, z.B. wenn Sie aktuell keine Originalzeugnisse über Ihre Schulbildung, Ihr bisheriges Hochschulstudium oder Ihre berufliche Qualifikation vorweisen können, suchen die Kontaktpersonen in den Hochschulen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungen.

    Haben Sie in Ihrer Heimat bereits ein Studium abgeschlossen? In NRW gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung. Möglicherweise macht auch ein Aufbaustudium, etwa ein Masterstudium, Sinn. Die Kontaktpersonen in den Hochschulen können Sie auch hierzu beraten.

    Finanzierung des Studiums

    Sie fragen sich, wie Sie ein Studium finanzieren sollen? In NRW gibt es keine Studiengebühren. Trotzdem müssen Sie Ihren Lebensunterhalt natürlich finanzieren. Möglicherweise können Sie sich auch für ein Stipendium bewerben.

    Eine Übersicht über mögliche Stipendienprogramme finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

    Auch das Förderprogramm für junge Zuwanderinnen und Zuwanderer der Otto-Benecke-Stiftung richtet sich an Flüchtlinge (Internetseite in deutscher Sprache).