Aachener Schülerinnen testen Technologien von morgen

Drei Tage lang über regenerative Mobilität informiert

Das Bild zeigt ein blaues und ein gelbes Modellauto, die auf regennaßer Straße um die Wette fahren. Im Hintergrund steht eine Gruppe Schülerinnen, die das Rennen gespannt verfolgen.
Die Aachener Schülerinnen testen ihre Modellautos mit Brennstoffzellenantrieb. (Foto: FH Aachen / Heike Lachmann)

Wenn von der Mobilität der Zukunft die Rede ist, dann geht es auch um Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betankt werden. Alle großen Automobilhersteller entwickeln derzeit Konzepte, wie Brennstoffzellen-Autos aussehen können. Die Technologie bietet einen großen Vorteil: Da sich Wasserstoff bei entsprechender Infrastruktur komplett per regenerativer Energiequellen wie Wind und Sonne gewinnen lässt, verringert sie unsere Abhängigkeit vom Öl.

Wie genau ein Brennstoffzellen-Auto funktioniert – das lernten kürzlich zehn Schülerinnen des Aachener Couven-Gymnasiums im Rahmen des mehrtägigen Projektes "HySpaRot" an der Fachhochschule Aachen.

"Erste Entscheidungshilfen für die berufliche Zukunft"

In einer ersten Veranstaltung beschäftigten sich die Mädchen dabei mit der regenerativen Energiegewinnung in Form von Windkraft und Photovoltaik. Beim zweiten Treffen ging es um die Energieumwandlung – in diesem Fall um die Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse. Die dritte und letzte Veranstaltung schließlich stand im Zeichen unterschiedlicher Arten der Energienutzung in der Antriebstechnik. Die Schülerinnen bauten Modellautos auf – je eines mit einem Verbrennungsmotor und einer Brennstoffzelle. Anhand von Fahrversuchen ergründeten sie anschließend, worin sich die beiden Antriebe unterscheiden.

Mit Veranstaltungen wie dem Projekt "HySpaRot" versucht die Fachhochschule Aachen regelmäßig, mehr junge Frauen für ein Studium der Natur- und Ingenieurwissenschaften zu begeistern. Prof. Günter Feyerl vom Studiengang Automotive Engineering, der die Schülerinnen beim Bau der Modellautos betreute, sieht darin für die Schülerinnen gleich einen doppelten Reiz: "'HySpaRot' soll Spaß machen und die Neugier auf Ingenieurwissenschaften schüren, es soll den Teilnehmerinnen aber auch erste Entscheidungshilfen für die berufliche Zukunft geben."