Neues zdi-Netzwerk Ennepe-Ruhr

Mehr Mädchen für Naturwissenschaften und Technik begeistern

Das Bild zeigt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze mit drei Kindern der Tageseinrichtung Westende in Herdecke, die mit einer Flüssigkeit Blubberblasen herstellen. Copyright: zdi
Kinder der Tageseinrichtung "Westende" in Herdecke zeigen Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Eröffnung des 40. zdi-Zentrums, wie man "Blubberblasen" herstellt.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am 16. September 2013 das 40. zdi-Zentrum eröffnet. Das neue zdi-Netzwerk Ennepe-Ruhr in Wetter engagiert sich dafür, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik zu interessieren. Vor allem Mädchen sollen für die sogenannten MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) begeistert werden.

Ingenieurnachwuchs vor Ort halten

In der Region werden in den kommenden Jahren überdurchschnittlich viele Ingenieurinnen und Ingenieure gesucht. Bis 2030 wird nach Schätzungen von IT.NRW in der märkischen Region die Zahl der Personen, die zwischen 15 und 65 Jahre alt sind, um knapp 22 Prozent von 515.600 auf 403.000 Personen sinken. Landesweit schrumpft die Zahl um elf Prozent. "Umso wichtiger ist es, qualifizierten Nachwuchs zu fördern und vor Ort zu halten", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Talente in den MINT-Fächern fördern

Träger des mittlerweile zdi-Netzwerks ist der Verein Technikförderung Südwestfalen, der ebenfalls Träger des zdi-Zentrums in Hagen ist. In dem Netzwerk engagieren sich darüber hinaus die Südwestfälische IHK zu Hagen, der Märkische Arbeitgeberverband, die Agentur für Arbeit Hagen und die Fachhochschule Südwestfalen.

Die Initiative "Zukunft durch Innovation" (zdi) unter Federführung des NRW-Wissenschaftsministeriums ist mit rund 1.700 Partnern die größte Gemeinschaftsoffensive in Deutschland für mehr Durchlässigkeit und Talentförderung in den MINT-Fächern von der Schule bis zum Studium.