Wissenschaftsministerin Svenja Schulze weiht neues zdi-Netzwerk in Leverkusen ein

cLEVer - das MINT-Netzwerk für die Region

Das Bild zeigt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und den Leverkusener OB Reinhard Buchhorn im Gespräch mit Schülerinnen, die an den ersten zdi-Projekten teilnahmen.
Bei der Eröffnung des neuen zdi-Netzwerkes cLEVer in Leverkusen unterhielten sich Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn mit den erstenTeilnehmerinnen. (Foto: zdi)

Auch die Region Leverkusen hat jetzt ein eigenes zdi-Netzwerk. In Leverkusen weihte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze das 44. MINT-Netzwerk der Gemeinschaftsinitiative Zukunft durch Innovation.NRW (zdi) ein. cLEVer schickt junge MINT-Talente auf Entdeckungsreise: In den Lernwerkstätten und Schülerlaboren können sie künftig USB-Lautsprecherboxen oder Funkgeräte bauen, 3-D-Bilder erzeugen, Blinkschaltungen entwickeln oder den Umgang mit Schneide- und Löttechniken erlernen.

"Die meisten Kinder finden Experimente spannend und sind neugierig. Schön, dass es jetzt auch in Leverkusen ein zdi-Netzwerk gibt, das den Forscherdrang fördert, Talente entdeckt und Begeisterung für MINT-Themen weckt", sagte Ministerin Schulze anlässlich der Eröffnung.

Das Projekt cLEVer bündelt verschiedene Schülerinitiativen aus dem MINT-Bereich und bringt Partnerinnen und Partner aus Unternehmen, Verbänden Schulen und Hochschulen, Arbeitsagentur und Politik zusammen. Gemeinsam schaffen sie sowohl unterrichtsnahe als auch projektbezogene Angebote. Ziel ist es, die Talente möglichst vieler junger Menschen zu fördern, einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und Durchlässigkeit im Bildungssystem zu erreichen und den Frauenanteil in MINT-Berufen zu erhöhen. Die Region Leverkusen als ein bedeutender Chemie- und Fachhochschulstandort ist in besonderem Maße darauf angewiesen, dass auch in Zukunft ausreichend gut qualifizierte Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Die Arbeit der zdi-netzwerke zahlt sich dafür nachweislich aus: Bundesweit sei nur jeder vierte Absolvierende eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums weiblich, sagte die Ministerin in Leverkusen. In den zdi-netzwerken liegt der Anteil der Mädchen bei 40 Prozent.