zdi-Zentrum im Kreis Minden-Lübbecke eröffnet

Jedes Talent fördern, bevor Fachkräftelücke entsteht

Das Bild zeigt Wissenschaftsministerin Schulze und Landrat Dr. Ralf Niermann beim Rundgang durch eine Ausstellung von MINT-Schulprojekten. Hier sehen sie sich das Modell einer Schulmensa an und lassen sich von einer Schülerin den Hintergrund erklären.
Bei der Gründung des zdi-Zentrums Minden-Lübbecke erfuhren Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (r.) und Landrat Dr. Ralf Niermann, wie Schülerin Lisa das Architektur-Projekt in Kooperation mit der FH Bielefeld Campus Minden fand. (Foto: zdi)

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat am 20. März 2014 im Kreis Minden-Lübbecke das 43. zdi-Zentrum eröffnet. Dort kooperieren die Fachhochschule Bielefeld, die Agentur für Arbeit Herford sowie zum Beispiel die IHK Ostwestfalen und die Kreishandwerkerschaft Wittekindsland miteinander. Träger ist der Verein ZAM e.V. (Zukunft Ausbildung im Mühlenkreis), in dem sich ausbildungsstarke Unternehmen engagieren. Bei der Eröffnung betonte Wissenschaftsministerin Schulze, wie wichtig Nachwuchsförderung im ländlichen Raum ist: "Gerade ein Flächenkreis wie Minden-Lübbecke braucht attraktive Angebote, um Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Jedes Talent muss erkannt und gefördert werden, um eine Fachkräftelücke erst gar nicht entstehen zu lassen."

Schulprojekte sollen gebündelt werden

Das zdi-Zentrum Minden-Lübbecke richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus der Region. Projekte im MINT-Bereich, die die Schulen bislang eigenständig durchgeführt haben, sollen künftig von dort zentral koordiniert und betreut werden. Über einige der vergangenen Projekte konnte sich Ministerin Schulze bei einem Rundgang genauer informieren. Dazu zählte etwa das Elektromobil "Mobileo II", das Schüler des Leo-Sympher-Berufskollegs Minden entwickelt und konstruiert hatten. Oder auch der Modellentwurf für eine Schulmensa, die Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums Minden in einer Projektarbeit gemeinsam mit dem Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der FH Bielefeld geplant hatten.