Studienland NRW

Guter Platz zum Studieren

Junge Frau sitzt mit einem Ringordner auf einer Bank
(Foto: Tomas Rodriguez / Visulaphotos)

Nordrhein-Westfalen verfügt über eine vielfältige Hochschullandschaft: 14 öffentlich-rechtliche Universitäten, 16 öffentlich-rechtliche Fachhochschulen, 7 staatliche Kunst- und Musikhochschulen, 28 anerkannte private und kirchliche Hochschulen mit Hauptsitz in NRW sowie 5 Verwaltungshochschulen, die nicht der Ministeriumsaufsicht unterliegen, gibt es im Land.

Erfreulicherweise entscheiden sich immer mehr Menschen mit Hochschulreife oder einer beruflichen Qualifikation für ein Studium in NRW. Nach Schätzungen der Hochschulen ist die Gesamtzahl der Studierenden zum Wintersemester 2016/17 auf 755.000 gestiegen. Das sind knapp 10.000 Studierende mehr als im Wintersemester 2015/16, was einem Anstieg um 1,3 Prozent entspricht.

Eine besondere Herausforderung war für die Hochschulen der doppelte Abiturjahrgang im Jahr 2013, der auf die Einführung des achtjährigen Gymnasiums zurückging. Zum Wintersemester 2013/2014 schrieben sich rund neun Prozent mehr Erstsemester für ein Studium ein, als im Jahr zuvor. Land und Hochschulen haben den Ansturm aber gemeinsam gut bewältigt. Der jährliche Monitoringbericht belegt: Studienanfängerinnen und Studienanfänger finden in NRW auch weiterhin gute Studienbedingungen vor.

Finanzielle Planungssicherheit garantiert den 37 öffentlich-rechtlichen und staatlichen Hochschulen die Unterzeichnung der "Hochschulvereinbarung NRW 2021". Am 26. Oktober 2016 unterschrieben Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Finanzminister Norbert Walter-Borjans, die Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenzen NRW Prof. Gerhard Sagerer (für die Universitäten) und Prof. Marcus Baumann (für die Fachhochschulen) sowie Dr. Sabine Schulz (Kanzlerin der Kunsthochschule für Medien Köln) für die Kunst- und Musikhochschulen die Vereinbarung. Ab dem kommenden Jahr erhalten die Hochschulen zunächst 50 Millionen Euro zusätzlich in ihrer Grundfinanzierung. Dieser Betrag wächst bis zum Jahr 2021 auf 250 Millionen Euro auf. 250 Millionen Euro stehen den Hochschulen ab dann jedes Jahr zusätzlich und unbefristet in ihrer Grundfinanzierung zur Verfügung.