Studienland NRW

Guter Platz zum Studieren

Junge Frau sitzt mit einem Ringordner auf einer Bank
(Foto: Tomas Rodriguez / Visulaphotos)

Nordrhein-Westfalen verfügt über eine vielfältige Hochschullandschaft: 14 öffentlich-rechtliche Universitäten, 16 öffentlich-rechtliche Fachhochschulen, 7 staatliche Kunst- und Musikhochschulen, 30 anerkannte private und kirchliche Hochschulen mit Hauptsitz in NRW sowie 5 Verwaltungshochschulen, die nicht der Ministeriumsaufsicht unterliegen, gibt es im Land.

Erfreulicherweise entscheiden sich immer mehr Menschen mit Hochschulreife oder einer beruflichen Qualifikation für ein Studium in NRW. Nach Schätzungen der Hochschulen ist die Gesamtzahl der Studierenden zum Wintersemester 2015/16 auf 732.000 gestiegen. Das sind 13.800 Studierende mehr als im Wintersemester 2014/15 und entspricht einem Anstieg um 1,9 Prozent.

Eine besondere Herausforderung war für die Hochschulen der doppelte Abiturjahrgang im Jahr 2013, der auf die Einführung des achtjährigen Gymnasiums zurückging. Zum Wintersemester 2013/2014 schrieben sich rund neun Prozent mehr Erstsemester für ein Studium ein, als im Jahr zuvor. Land und Hochschulen haben den Ansturm aber gemeinsam gut bewältigt. Der jährliche Monitoringbericht belegt: Studienanfängerinnen und Studienanfänger finden in NRW auch weiterhin gute Studienbedingungen vor.

Finanzielle Planungssicherheit garantiert den 37 öffentlich-rechtlichen und staatlichen Hochschulen die Unterzeichnung der "Hochschulvereinbarung NRW 2015". Am 5. Juli 2011 unterschrieben alle Hochschulrektorinnen und -rektoren, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans die Vereinbarung, die den Hochschulen und Universitätskliniken eine Grundfinanzierung von mindestens vier Milliarden Euro pro Jahr bis 2015 garantierte. Die Hochschulvereinbarung wurde bis Ende 2016 verlängert.