HannoverMesse 2011
Nordrhein-westfälische Universitäten und Fachhochschulen präsentieren auf der HannoverMesse ihre praxisorientierte Forschung. Auf dem Gemeinschaftsstand „Innovationsland NRW“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung zeigen die Hochschulen vom 4. bis 8. April innovative Forschungsergebnisse, die wir Ihnen gerne näher vorstellen.
Hochflexible Fertigungszellen für den Mittelstand
Fachhochschule Köln
Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik – Labor für Fertigungssysteme
Viele kleine und mittelständische Fertigungsbetriebe stehen vor der Herausforderung, verschiedene Produkte in kleinen Mengen effizient zu fertigen. Allerdings sind derzeit marktverfügbare Fertigungszellen auf Serienfertigung ausgerichtet: ein Teil, große Stückzahlen.
Das Labor für Fertigungssysteme der Fachhochschule Köln möchte gemeinsam mit dem mittelständischen Unternehmen Maschinenbau Lienenbrügger GmbH (LIDU) die Vorteile flexibler Fertigungszellen für kleine und mittelständische Betriebe zu¬gänglich machen. Kern der Lösung ist eine Planungs- und Steuerungssoftware, die anhand bestehender betrieblicher Daten umfangreiche Simulationen durchführt. So weiß der Unternehmer vor der Investition, welche Maschinen seinen Maschinenpark sinnvoll ergänzen, welche Lagerkapazitäten benötigt werden, wie viele Werkzeuge er bevorraten und wann er sie aufbereiten muss und wie viele personelle Ressourcen eingeplant werden müssen.
Mobiler Legionellendetektor
Hochschule Niederrhein
Institut für Angewandte Nano- und Optische Technologien
Mit dem Lamellendetektor ist es möglich, Trinkwassersysteme in allen öffentlichen Gebäuden mobil zu überprüfen. Derzeit benötigen vergleichbare Untersuchungen mehrere Tage und setzen ein Speziallabor voraus.
Der Legionellendetektor ist ein koffergroßes Gerät, das erstmalig die vollautomatische Bestimmung der Menge an Legionellen (stäbchenförmigen Bakterien) im Trinkwasser erlaubt. Das mobile Gerät benötigt lediglich einen Strom- sowie Trinkwasseranschluss mit Ablauf. Die Menge an Legionellen wird nach etwa 1,5-2 Stunden dem Benutzer mitgeteilt.
Transfer von Technologie und Wissen zwischen Industrie und Wissenschaft

DIWA-Düsseldorfer Innovations- und Wissenschafts-Agentur GmbH
Universität Düsseldorf
Im März 2010 ist die neue Transferagentur der Universität Düsseldorf gestartet. Dabei steht DIWA für „Düsseldorfer Innovations- und Wissenschaftsagentur“ und wurde gemeinsam von der Heinrich-Heine-Universität und der Landeshauptstadt Düsseldorf gegründet. Ziel der DIWA GmbH ist es, den Transfer von Technologie und Wissen zwischen Industrie und Wissenschaft praxisnah zu unterstützen.
Die DIWA ist zentrale Anlaufstelle an der Universität Düsseldorf sowohl für Wissenschaftler als auch für externe Unternehmen bei der Vermittlung von Kooperationen, der Vermarktung von wissenschaftlichen Ergebnissen und der Unterstützung bei Ausgründungen.
Weitere spannende Projekte und Exponate findenSie hier.


