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Medizinische Informatik

Beschreibung
Die medizinische Informatik befasst sich mit der theoretischen, praktischen und computertechnischen Prozess-Steuerung von Datenverarbeitungsvorgängen in der Medizin. Patientendaten per Mausklick, Elektrokardiogramm, Computertomografie, Ultraschall oder die Röntgenbilder nach wenigen Minuten auf dem Bildschirm - ein Blick in jede größere Klinik macht deutlich, wo Medizininformatiker/innen ihre Hände im Spiel haben. Die Medizininformatik entwickelt Anwendungssysteme für Krankenhäuser, Ambulanzen und Arztpraxen und vernetzt diese untereinander. Der technisch-handwerkliche Teil der Aufgaben der Medizininformatik umfasst die fachgerechte Berechnung von Komponenten und ihre gegen Systemausfälle abgesicherte Installation, Inbetriebnahme und Wartung.
Im Studium erforschen die Studierenden Methoden und Werkzeuge der systematischen Verarbeitung von Informationen in der Medizin. Der Begriff Medizin umfasst hier sowohl die Humanmedizin als auch das Gesundheitswesen. Deshalb ist computergestützte Medizintechnik ebenso Untersuchungsgegenstand wie Informationstechnik in Arztpraxen und Krankenhäusern. Das Studium verbindet somit drei wissenschaftliche Disziplinen systematisch miteinander: Informatik, Medizintechnik und Medizin.

Regelstudienzeit
6 Semester; Master: zusätzlich 4 Semester

Abschluss
Bachelor oder Master

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